App-Entwickler gesucht

      Buddy1969 schrieb:

      Palmiga schrieb:



      Wie man sich anmaßen kann für eine -egal wie große- Anzahl Personen eine Meinung abzugeben, werd ich wohl nie verstehen. :thumbdown:
      ...


      Fakt ist: von allen Anwendungen/Lösungen für Mobiltelefone/Tablets, die unsere Kunden bei uns bestellt haben (und die Zahl ist inzwischen hoch und wird immer höher) sind GANZ GENAU 0% Netzanwendungen und 100% echte Apps. Ich arbeite selber nicht in diesen Projekten, habe aber guten Kontakt zu meinen Kollegen die in diesem Bereich arbeiten. Im Netz findet man derzeit immer weniger Anwendungen und immer mehr "Services" die von Apps abgerufen werden. So ist nun mal der Trend
      Und selbst am PC wird im Netzbereich bei uns z.B. auf Java-Webstart Apps gesetzt, die übers Netz runtergeladen und dann lokal gestartet werden. Ein dicker Client ist nun mal ein dicker Client.

      Anmaßung?
      Möglich, aber nur wenn man den Markt nicht kennt.

      Und nur weils manche Programmierer anders lieber haben, wird sich das Verhalten der User nicht ändern. Denn genau das unterscheidet erfolgreiche Firmen von denen die baden gehen: erfolgreiche Firmen machen das was die User wollen oder können die User von dem überzeugen, was sie produzieren wollen.
      Aber wenn, so wie beim App Markt, die User auf die echten Apps gelockt sind, wird man mit einer App, die man via Internetbrowser startet, derzeit keinen hinterm Ofen vorlocken können. Die Appverkaufszahlen sprechen völlig anmaßungsfreie, deutliche Zahlen.

      Und wie Phoenix richtig gesagt hat: die Diskussion bringt ihm nicht wirklich viel.

      Mein Rat an ihn wäre daher auch, an fruchtbareren Bäumen zu rütteln als hier...
      :D


      Dann formulier es doch auch bitte so! "Unsere Kunden wollen Apps" und nicht "die Leute wollen Apps". :rolleyes:
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      Palmiga schrieb:


      Dann formulier es doch auch bitte so! "Unsere Kunden wollen Apps" und nicht "die Leute wollen Apps". :rolleyes:


      Leider hast Du mich immer noch nicht verstanden. Auch wenn unsere Kunden eine Teilmenge von "den Leuten" sind, wenngleich durchaus eine statistisch repräsentative im Geschäftskundenbereich, so wäre das allein noch kein Grund (wenngleich statistisch durchaus möglich) von "den Leuten" zu reden.
      Ich beziehe mich da eher auf die App Verkaufszahlen, die sehr hoch sind und zwar
      a) weil es die App-Programmierer es schätzen, dass es eine Verkaufsinfrastruktur gibt und sie sich nicht selber um den Verkauf scheren müssen und
      b) weil die Kunden es schätzen, wenn Software auf dem Device läuft und nicht im Netz. Oder warum glaubst Du, dass viele Anwendungen, beginnend von Internationalen wie Bing/Google Maps bis hin zu lokalen wie SCOTTY oder HEROLD neben der Webanwendung auch Apps haben und die Leute, man höre und staune, dann doch lieber die App verwenden statt der Webseite ...

      Daher, traue ich mich (auch wenns Dir anmaßend erscheint), von "den Leuten" zu sprechen. Von App-Boom spricht man ja schließlich auch nicht umsonst.

      Aber ich gestehe zu, dass "die Leute" nicht "alle" sind, sondern wohl nur "die Mehrzahl". Es existiert sicher auch eine Menge x an Leuten, für die das alles nicht gilt.
      8)
      ---
      Dieser Beitrag spiegelt meine persönlichen Meinungen und Erfahrungen wider und nicht notwendigerweise die der Forenbetreiber.
      Wer die Wahl hat, hat die Qual!

      Da sind jetzt viele Argumente der App-Fraktion, die ihre Identität selbstverständlich auch vertreten darf und soll.

      Organisatorisch und vom Qualitätsgedanken kann es jedoch niemals Ziel sein, ein Programm in zig unterschiedliche Versionen je Betriebssystem aufteilen zu müssen - mit jeder zusätzlichen App für ein System verdoppelt sich Realisierung, Test und Updateaufwand - dies wird rasch unübersichtlich - und das ist auch das Gute an Enyo hier die Dinge wieder zusammenzuführen.
      Nicht außer Acht lassen, darf man auch die User "Kunden" nicht - eine App kann auch abschrecken, selbst wenn sie gratis ist, da wieder was am Device installiert werden muss (Installation dauert - wie oft braucht man es usw. - für ein zweimal Nutzung installiert niemand was).
      Allein die Installation unterbriecht die View und das Bedienerlebnis des Kunden, davon, dass die Kunden später eventuell Updates nicht einspielen ganz zu schweigen.
      Dass die Usability ebenfalls unterschiedlich ist, ist auch jedem klar.

      Betreffend der Kernanforderung, gibt es einen Knackpunkt, den PHOEnix geschrieben hat, der ziemlich ein K.O. für eine webAPP darstellt: "Letztendlich soll das Programm auch offline funktionieren und hinterher synchronisieren können."
      Hier ist halt zu beurteilen, wie wichtig dies gegenüber dem Aufwand der Erstellung und Verwaltung 3er Apps (iOS, WP7, Android) ist und ob es klug ist z.B.: webOS, BB10 und andere außen vor zu lassen (auch für MeeGo tut sich wieder was heise.de/newsticker/meldung/Me…s-lebe-Jolla-1634265.html) von Tizen und Firefox OS ganz zu schweigen.

      Ansonsten sind XING, youtube, aber auch spritpreisrechner.at gute Beispiele, wo eine webAPP durchaus ihre Stärken auspielt.
      Das dies irgendwo immer noch eine web-Site ist, ist nicht unschön, sondern auch ein Vorteil.
      Nicht mehr und nicht weniger.
      Es kommt drauf an, was man haben will und wie viel Aufwand man in Realisierung und später in den Betrieb stecken möchte.
      Den Usern ist es egal, sofern die Software funktioniert (Workflow, Usability, fehlerfrei und Performance) - ist dies erfüllt, wird jede Lösung gern genommen.
      Das ist nicht wegzudiskutieren und allenfalls mit Enyo auszugleichen und man hat hier somit "quasi" das beste beider Welten - 1 Source und die unschlagbare Usability einer webOS-App.

      Unterm Strich zählt schließlich, hauptsache man hat eine Lösung, die überall verfügbar ist, wo es benötigt wird und man ist damit zufrieden.
      Denn hat man keine, spielt man nicht mit :rolleyes:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „HerrKarl“ ()

      HerrKarl schrieb:

      Betreffend der Kernanforderung, gibt es einen Knackpunkt, den PHOEnix geschrieben hat, der ziemlich ein K.O. für eine webAPP darstellt: "Letztendlich soll das Programm auch offline funktionieren und hinterher synchronisieren können."
      die Programmierung einer "Web-App" mit HTML, CSS, JS und ggf. einem Framework wie Enyo hat nichts mit online oder offline zu tun, sondern welche Programmierung eingesetzt wird. Eine lokale "offline" Datenhaltung ist auch bei "Web-Apps" Standard.

      Auch wird der Anwender, zumindest was die Funktionalität anbelangt, erstmal keinen Unterschied zwischen einer "nativen App" und einer "Web-App" merken, bei normalen Anwendungen nicht einmal bei der Geschwindigkeit und es ist auch völlig egal ob die App den "Kern" des Web-Browsers zum Anzeigen nutzt oder irgendwelche anderen APIs.

      Ich persönlich sehe die Zukunft in "Web-Apps" und meiner Meinung nach wird auch Apple irgendwann darauf umstellen, alles eine Frage der Zeit.

      Die Funktionalität lässt sich mit einer "Web-App" sehr leicht plattform-übergreifend realisieren, bei der Optik wird das dann jedoch schwieriger, hier muss man u.U. Kompromisse eingehen (oder entsprechend mehr Arbeit investieren).

      Ich habe Enyo nicht vorgeschlagen weil es das für webOS gibt, sondern weil ich es, im mobilen Bereich, für das z.Z.interessanteste, verfügbare Framework für verschiedene Plattformen halte.
      Grüße, thg

      When you replace "i" with "we" even illness becomes wellness.