Vollautomat fürs Büro

      Vollautomat fürs Büro

      Hallo liebe Community,

      wir haben folgenden Plan für unser Büro: es soll ein Kaffeevollautomat her! Mit unseren zwei Filtermaschinen in unseren zwei kleinen Küchen kommen wir einfach bei unserem Konsum nicht mehr hinterher!
      Wir planen dabei eine längerfristige Zusammenarbeit, also im besten Fall den Kauf einer Maschine inklusive regelmäßiger Lieferungen von Kaffee. Habt ihr mit so etwas Erfahrung? Da ich der Leiter dieses kleinen "Kompetenzteams Kaffee" bin, muss ich mich um alles kümmern :) Bei meinem ersten Brainstorming ist uns das Angebot von Tchibo Coffeeservice (tchibo-coffeeservice.de/de/loesungen/buero-und-betrieb.html) ins Auge gefallen. Was haltet ihr davon? Bis Ende des Monats sollen wir langsam mal Ergebnisse präsentieren, da die Kollegen sich langsam öfter in den Küchen als am Schreibtisch aufhalten :thumbup:

      Danke vorweg für eure Tipps/Infos und einen schönen Start in die Woche!
      Hallo,

      also ich würde mir da eine Kamera zulegen um zu sehen :
      1. ob die Kaffeekanne voll ist
      2. bzw. ob noch Kaffee darin ist.

      Diese Kamera könnte man dann wohl über das Netz anschliesen und die Bilder auf einem PC betrachten ;)

      mfg

      Axel.H
      3Com Pilot Professionell > Palm IIIe > Handspring Visor Edge > Palm Tungsten T1 > Palm Tungsten TX
      Ich habe mich, als ich im Kaffeekompetenzteam war, nach verschiedenen Anbietern erkundigt.
      Sehr günstig in der Unterhaltung und Servicepreisen ist dieser Anbieter hier.

      cafeplusco.de/angebote.html

      Wir haben die Maschine im Lehrerzimmer stehen. Der Kaffee wird frisch gemahlen und zur Zeit kassieren wir 0,50€ pro Tasse.
      Die meisten sind sehr zufrieden damit. Der Service passt, auch wenn ich viel selbst an der Maschine erledige (Auffüllen, wöchentliche Reinigung, Nachbestellung von Ware)


      Highstacks
      Für unser eher kleines Büro mit ca. 100 Tassen (=1Kg) in 2 Wochen klappt das noch wunderbar mit einer wartungsfreundlichen (weil komplett manuell zu reinigenden) DeLonghi ESAM 3000 Magnifica. Inzwischen sind wir mit weit über 13000 Tassen weit über der regulären Garantie, aber die Maschine tuts noch immer. Da die Kaffeetrinker einen Buy-In von 20Eur am Anfang leisten mussten, können wir den Kaffeepreis bei ca 10-15Cent halten (bei 8-12Eur pro Kilo) und haben trotzdem inzwischen soviel Überschuss um eine Neue direkt finanzieren zu können.

      Ersatzteile gäb's sogar hier noch günstig:
      juraprofi.de/

      Ein Amazon Spar-Abo liefert in definierten Abständen den Kaffee und falls es mal lokale Sonderangebote gibt, kann man die Lieferungen locker zwischendurch verschieben.

      Natürlich braucht es bei dieser Kleinbüro-Variante noch ein paar Helfer im Kaffee-Kompetenzteam um die Maschine sauber zu halten. Das klappt aber bei dieser wie gesagt super im Gegensatz zu Maschinen ohne entnehmbare Brühgruppe:
      Habe selbst unlängst einen Cold call von so einem Kaffeedienstleister bekommen und mich nach Rechnen dagegen entschieden. Für Büros mit <30 Mitarbeitern wird es schwierig, deren kleinstes Paket "täglich 70 Tassen" umzusetzen...

      Ich würde es immer vorziehen, einen Automaten selbst zu kaufen (z.B. eine "alte" Saeco professional, die gibt es z.B. in der Metro gerne mal für unter 600 EUR netto - mit Gewährleistung bei gewerblicher Nutzung, das haben die meisten anderen, auch deutlich teureren Maschinen nicht).

      Ein halbwegs trinkbarer Kaffee kostet pro Tasse ohne Maschine etwa 8 Cent (115 Tassen aus dem Kilo zu 9 EUR). Kaufst du gute Bohnen mit Charakter, können da auch 15 Cent draus werden - das schmeckt dann aber richtig lecker. Allerdings sollte man auch nicht mehr als vielleicht 18 EUR das Kilo ausgeben, da so ein Vollautomat richtig gute Bohnen nicht ausreizen kann - "Perlen vor die Säue". Alles über 20 Cent die Tasse ist die übliche "Rasierer-gratis-Rasierklingen-Platinpreis"-Methode (Nespresso, Senseo, Full-Service-Anbieter). Diese ganzen Kaffee-rundum-sorglos-Anbieter müssen ja irgendwovon leben, also bieten sie entweder überteuerte Pakete an oder miesen Kaffee oder beides (Gewinnmaximierung).

      Ich würde zudem immer eine Saeco nehmen, oder einen anderen Anbieter wie Delonghi, da man an die Brügruppe rankommt zum Säubern. Ich hatte mal eine 3,5 Jahre alte Jura F offen... widerlich, Schimmel, Gammel, Bohnensplitter.

      Ansonsten muss man eigentlich nur für Entkalker sorgen, that's it mit einer Saeco. Keine Reinigungstabletten und dergleichen. Und tu dir einen Gefallen und nimm KEIN Gerät mit irgendwelchen Milchschaum-Automatiken. Im Büro macht das abends *keiner* sauber. Das einzige, was für die Latte/Cappu-Fraktion was taugt, ist das hier:
      proidee.de/?P=HPN130930&H=tw (ausspülen bzw. abends in die Geschirrspülmaschine - am besten 1x Ersatzkanne mitbestellen)

      Kaffee am besten bei einem Shop bestellen, der 10-50 Kilo auf einmal liefern kann. Vorräte würde ich für maximal 3 Monate horten. Wenn man mal die Nase von einem Anbieter voll hat, kann man auch auf ein gänzlich anderes Sortiment wechseln, da man nicht vertraglich gebunden ist.

      Kurze Rechnung am Schluss (alles Brutto):
      50 Tassen am Tag -> 50.000 in 4 Jahren (250 Arbeitstage im Jahr)
      Dafür brauchst du 400 Kg Kaffee (ca. EUR 5000 bei einer gut trinkbaren Sorte um die 12 EUR das Kilo)
      plus Maschinchen (EUR 650)
      plus eine Wartung bei 25000 (sicherheitshalber) 200.-
      plus Reiniger (Entkalker) von vielleicht EUR 80.-

      Damit liegt ein Tässchen bei knapp 12 Cent. Wenn mehr getrunken wird sogar noch drunter, da dann die Maschine plus Wartung noch weniger ins Gewicht fällt.

      Dein Aufwand beschränkt sich auf: Maschine einmalig odern und einmal nach 2 Jahren vom Service abholen lassen
      Kaffee nachbestellen bevor er zur Neige geht (ca. alle 2-3 Monate)
      Nach Aufforderung mal eine Entkalkerlösung in die Maschine füllen und durchlaufen lassen (alle paar Wochen mal, das meiste macht die Maschine dabei selbst).


      Sehr gut erklärt von Dir, Kulf.
      Ich habe eine Saeco Magic Comfort + seit 12 Jahren und bin davon überzeugt das die einfache Entnahme der Brühgruppe und ihrer Reinigung unter fließend Wasser dazu beigetragen hat das ich den Vollautomaten immer noch betreiben kann. In den 12 Jahren hatte ich zwei Reparaturen, die für diesen Zeitraum vermutlich nicht vermeidbar sind. Ich habe übrigens zeitweise teuren Kaffee damit zubereitet und war bis auf die Kosten begeistert...
      Also immer eine gute Crema auf dem Capu :)
      Bei dem Angebot bei uns, kostet zwar die Tasse 50 Cent (was ich noch für vertretbar halte), es sind aber alle Kosten mit drin. d.h. Zucker, Milchpulver, Wartung, Kaffee.
      Es gibt keinen Mindestumsatz und keine monatliche Abnahmemenge. Wenn in den Sommerferien die Schule dicht ist, wird die Maschine komplett gewartet.
      Teilweise muss ich dazu sagen, dass mehr Service versprochen worden ist, als er nun angeboten wird. Eigentlich wollten die Firma ab 50 Tassen am Tag den kompletten Service inkl. Auffüllen und tägl. Reinigung übernehmen.

      Highstacks
      Kann mich Kulf's Ausführungen voll und ganz anschliessen!Würde auch einen Vollautomaten und mit herausnehmbarer Brühgruppe selber kaufen. In unserem "kleinen Familienbetrieb" (sprich zu Hause) bereiten wir auch 80 Tassen pro Woche zu bei etwas (d.h. sehr) stiefkindlicher Wartung und Reinigungsintervallen einer "DeLonghi Magnifica Cappucchino dinngsda". Da ist zwar viel Kaffeebrösel hinter den Kulissen und auch manches Detail z.B. im Wasserüberlauf blöd gelöst und schlecht zu reinigen, aber keine unzugänglichen Schimmelecken.Ich habe gegen eine Milch-Ansaug-Schlauchsystem für automatische Kaffeespezialitäten votiert (kriege deshalb immer wieder mal Rüffel), aber der Schaum mit dem Handaufschäumer ist sehr gut und das Teil ist in zwei Teilen auseinanderzunehmen und gut zu reinigen. Bei grossem Durchsatz geht ein Schlauchsystem vielleicht, aber bei langen Pausen steht die Milch in der Maschine und man hat immer eine Menge Wasser beim Milchdurchlauf dabei.
      "Life is trouble ..."

      Highstacks schrieb:

      kostet zwar die Tasse 50 Cent (was ich noch für vertretbar halte)


      Genau das würde ich inakzeptabel finden. Das sind ja schon fast Kioskpreise. Wenn sowas 50 Cent kostet, dann würde ich erwarten, dass das Fairtrade-Kaffee ist und auch die Mitarbeiter der Lieferfirma *alle* anständig bezahlt werden... Aber glaub mir, die liefern den für 4 EUR das Kilo... so dass eine Tasse nicht mal ein Zehntel davon kostet, was sie in Rechnung stellen.

      Ist halt wie alles: es wird nur das angeboten, was sich für den Anbieter lohnt.
      Natürlich muss sich das auch für die Firma lohnen.
      Aber zum Glück werden die Kaffeemaschienen von deLonghi und Jura ja ohne Gewinn verkauft ;)
      Wir hatten zwei Mal Ärger mit den Maschinen. Beides Mal reicht ein Anruf und es wurde gelöst, ohne das es Mehrkosten gibt. Somit bezahle ich auch für Service.
      Wir haben keine Vertragslaufzeiten, können jederzeit die Nutzung der Maschinen einstellen, haben keinen Mindestumsatz oder sonstige Auflagen.

      Bei allen Dienstleistungen zahlen wir. Auch das Girokonto, Lebensversicherungen und Krankenkassen lassen sich ihre Serviceleistungen bezahlen.
      Vielleicht wäre es sogar rentabler, jeden Monat das Geld für die Krankenkasse unters Kopfkissen zu legen (also keine Gebühren) und damit später seine Rechnungen zu zahlen. Man muss nur früh genug beginnen.


      Highstacks

      p.s. Hyperbel macht anschaulich ;)

      Highstacks schrieb:

      Vielleicht wäre es sogar rentabler, jeden Monat das Geld für die Krankenkasse unters Kopfkissen zu legen (also keine Gebühren) und damit später seine Rechnungen zu zahlen. Man muss nur früh genug beginnen.


      dann fang früh, sehr früh mit dem Sparen an: Krebstherapie kostet im Schnitt zwischen 40000 und 120000 Eur / Jahr.
      (bis auf diese krassen Ausnahmen hast Du Recht)
      1994 Amstrad Pen Pad, 1996 Pilot 5000, 1997 Pilot Professional, 2002 M515, 2005 Livedrive, Tx, E2, 2006 Treo 650, 2008 Centro, Treo 680, 2009 Pre-, 2010 Ipad 1, 2011 Pre+, 2011 Defy, 2012 Razr +Lapdock, Asus EEE Slider
      2013 Xperia Z, Xperia Z Tablet
      Also wir hatten auf Arbeit die Lösung von Tchibo und das ist irgendwie Massenabfertigungs-Kaffee. Morgens ne 4 Liter Kanne gekocht und so hat der auch geschmeckt. Fehlte irgendwie die Liebe. Haben uns dann für ne Kapselmaschine entschieden. Ein Grund-Vorrat wird uns zu Verfügung gestellt und wenn wir was besonderes wollen, dann müssen wir uns selbst welche holen. Funktioniert gut! :)
      dann fang früh, sehr früh mit dem Sparen an: Krebstherapie kostet im Schnitt zwischen 40000 und 120000 Eur / Jahr.
      (bis auf diese krassen Ausnahmen hast Du Recht)


      Setzt natürlich voraus, dass du Krebs bekommst ;) Ist wie bei allen Versicherungen ein Pokerspiel. Wenn du aber als Privatpatient im Monat 400€ bezahlst, macht das im Jahr 4800€ und in 20 Jahren (man hat mit 25 Jahre bekommen zu sparen) ist man 45 Jahre alt und hat die schöne Summe 96000 unter der Matraze. Also ohne Zins und Zinseszins.

      Bei der Kaffeemaschine leistet man sich einen gewissen Luxus (50 Cent pro Tasse) der für mich und ein damit Kaffeesorgenfreies Leben in Ordnung geht.

      Was lernen wir daraus? Man kann sich immer alles passend rechnen. Deswegen kostet ja auch ein neues Auto so wenig Gebühren am Tag. Und noch weniger, wenn ich es auf die Stunde ausrechne. Und wenn alles addiert wird, ist es ein ganz schöner Batzen Geld.

      Highstacks

      klaschin schrieb:

      Hallo liebe Community,

      wir haben folgenden Plan für unser Büro: es soll ein Kaffeevollautomat her! Mit unseren zwei Filtermaschinen in unseren zwei kleinen Küchen kommen wir einfach bei unserem Konsum nicht mehr hinterher!
      Wir planen dabei eine längerfristige Zusammenarbeit, also im besten Fall den Kauf einer Maschine inklusive regelmäßiger Lieferungen von Kaffee. Habt ihr mit so etwas Erfahrung? Da ich der Leiter dieses kleinen "Kompetenzteams Kaffee" bin, muss ich mich um alles kümmern :) Bei meinem ersten Brainstorming ist uns das Angebot von Tchibo Coffeeservice (tchibo-coffeeservice.de/de/loesungen/buero-und-betrieb.html) ins Auge gefallen. Was haltet ihr davon? Bis Ende des Monats sollen wir langsam mal Ergebnisse präsentieren, da die Kollegen sich langsam öfter in den Küchen als am Schreibtisch aufhalten :thumbup:
      Danke vorweg für eure Tipps/Infos und einen schönen Start in die Woche!


      Also bei uns im Betrieb hat eine Tchibo-Kapselmaschine den JURA-Kaffeevollautomat abgelöst. Die Jura machte leckeren Kaffee, war kaputt und Reparatur lohnte sich nicht mehr. Da der Anschaffungspreis einer neuen Jura zu hoch erschien (ab 400 bis 1200 Euro) haben wir uns für die Anschaffung der deutlich günstigeren Tchibokapselmaschine (Caffisiomo-Classic) entschieden (zw. 80 u. 100 €).
      Jeder bringt sich seine Kapseln selbst mit. Die Kosten pro Kapsel ca. 25 Cent. Billiger gehts kaum.
      Es ist für jeden was dabei: Crema, Espresso, Filterkaffee, Koffeinfrei usw.
      Der Geschmack ist dem Preis mehr als angemessen. (ist natürlich immer subjektiv)
      Ich jedenfalls habe meine Frau überzeugt und auch daheim eine Tchibo-Maschine hingestellt.
      Gruß aus Hessen Karl "Der Sammler"
      „Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.“ (Albert Einstein)
      ein schöner Faden!
      Gegen Kapseln spricht nicht nur meine anerzogene Sparsamkeit. Ich bin Beamtensohn.

      Aber für guten Kaffee hätte ich gerne Eure Meinung und Tipps.
      Womit soll ich meine Saeco füttern?

      Meine Erfahrungen: Tchibo ist fade. Lavazza auch, da schmeckt der milde von Aldi kräftiger.
      Ich nehme derzeit Kaffe aus einer lokalen Minirösterei, habe ihn aber so langsam satt.
      Wenn ihr mal "parfümierten" in die Maschine füllen wollt:
      "Die Bohne" in Stuggi (kleiner Laden in sehr zentraler Lage) hat einen hammermäßigen Espresso, der mit Vanilleschoten gemeinsam geröstet wird. Das Aroma ist recht langlebig und sorgt für Duft im Equipment...

      [... hupps, gerade gesehen: Der Laden macht Morgen ganz zu. Hab mich eh immer gewundert, wie die in so exponierter Lage mit vergleichsweise wenigen Kunden überlebt haben...
      Alternative: shop.kaeffchen.de/ (Köln) ]

      Ansonsten immer der Tipp: haltet eure Maschinen sauber. Also Brühgruppe und Mahlwerk. Ranzkaffeereste können einem den teuersten Espresso versauen.

      Spieler schrieb:

      Meine Erfahrungen: Tchibo ist fade. Lavazza auch, da schmeckt der milde von Aldi kräftiger.
      Ich nehme derzeit Kaffe aus einer lokalen Minirösterei, habe ihn aber so langsam satt.


      Ich bin neu im Kaffee-Business. Habe vor einem Jahr mit Kaffee angefangen, obwohl ich bald in Rente gehe. Aber mir schmeckt folgender Trunk:

      MASTRO LORENZO

      ... gibt es auch als "decaffinado" (der wie echter schmeckt). Schöne Crema (auf meiner Maschine).

      Aber anscheinend nur in der Schweiz im Vertrieb.

      Slubber
      "Toppen, floppen, poppen, foppen": die neue Sprachkultur des Web

      LG
      Dein WebOS