Ich bin dann mal umgestiegen auf ein Blackberry Passport

      Pseudemys schrieb:

      Eben iPhone! :evil:


      Mein Gott, seitenweise faselst du über den Erwerb eines Blackberry und nun klingst du wie ein Gymnasiast nach dem ersten Sex mit einer erfahrenen Frau. Sie ist natürlich unvergleichlich... ;)
      Genau so habe ich mich nach meinem ersten Treo, Centro, Pre, Veer, E6... gefühlt. Jetzt, "im Alter", schätze ich Laufzeit, Zuverlässigkeit, bewährte Anwendungen und Sachen wie k(r)ampflose Speichererweiterung, wechselbare Energiequelle u.v.a.m.
      Vita: Casio PV-S450, S660, S1600; Palm Pilot, III, IIIc, Vx, m500, m505, m515, TT, T3, T|X, Treo680, Centro, Pixi+, Pre2, Veer, E6-00, Lumia 830

      Pseudemys schrieb:

      Wurde die Ironie wirklich nicht erkannt? - Das ist schade.


      Was soll ich schreiben? Seit dem Aufkommen des Usenet habe ich mit schriftlichen Meinungsäußerungen zu tun, aber hier hat meine Wünschelrute in die falsche Richtung ausgeschlagen. Tut mir leid. Ich freue mich schon auf deinen BB- Erfahrungsbericht.
      Vita: Casio PV-S450, S660, S1600; Palm Pilot, III, IIIc, Vx, m500, m505, m515, TT, T3, T|X, Treo680, Centro, Pixi+, Pre2, Veer, E6-00, Lumia 830
      Man muss es einfach sagen: iPhones sind tatsächlich sexy. Steve Jobs hatte nur eins im Sinn: Erotikutensilien mit Gebrauchswert herstellen zu lassen. Und das hat er geschafft.

      Blackberry bietet für mich mit dem Q10 ziemlich genau das, was ich zufällig brauche. Ich habe allerdings eine Art Pfadfindermentalität. Und dazu gehört es, dass ich den Akku wechseln kann, wenn Not am Mann ist. Sklaventum lehne ich ab. Ich lasse mich von einem Ladegerät nicht terrorisieren. Das PRE1 scheiterte meines unter anderem daran, dass der Akkuwechsel fast unmöglich war, wenn man seine Finger behalten wollte. Da hat PALM technisch gemurkst. Es gibt Dinge im Leben, die müssen funktionieren. Das ist nun mal so.

      Abermal ehrlich: worin unterscheiden sich denn die smarten Phones ansonsten noch. Die Konvergenz wird alle gleich machen. Jeder schaut beim Nachbarn ab. Es wird einen Einheitsbrei geben.

      Insofern ist Blackberry der letzte Mohikaner, der noch bestimme Alleinstellungsmerkmale (Akkuwechsel, Tasten, SD-Kartenslot u.ä. ) anbietet. Vermutlich wird das aber vom Markt nicht gewürdigt. Aber von mir.

      Slubber

      PS: Ich fand Pseudemys Ausführungen schon ziemlich witzig und fantasievoll
      "Toppen, floppen, poppen, foppen": die neue Sprachkultur des Web

      LG
      Dein WebOS

      Pseudemys schrieb:

      Ein BlackBerry-Kauf ist immer noch aktuell, die erneute Zusendung des iPhones, was ich zurücksenden kann, war ein Mißverständnis des Händlers.

      ich wurde gefragt, was mich an Apple stört, um es kurz zu machen: die "Gesamt-Experience" gefällt mir an Apple nicht (mehr)!

      Mir haben die Alu-, Klavierlack- und Glasgeräte noch nie gefallen, ich "stehe" bei Computertechnik mehr auf schwarz, mattschwarz und gummiert wie beim Pre2/3, das ich tastaturlose Geäte noch nie mochte, war schon beim allerersten EierFon ein K.O.-Kriterium. Aber das sind rein persönliche und "geschmackliche" Gründe, die für die meisten anderen Anwender nicht gelten.

      Aber es kommen auch viele Funktionen in iOS erst sehr viel später als wo anders, das "Multitasking", "Notification", "Just Type" und "Synergy" bei webOS sind immer noch unerreicht, desweiteren stört mich bei Apple die "Bevormundung" der Anwender sehr, Apple entscheidet wie und mit was die Benutzer zu arbeiten haben und lässt kaum Alternativen zu.

      Mac OS X setze ich auf dem Rechner schon seit vielen Jahren ein, allerdings nicht auf Apple-Laptops, weil ich auch hier Alu-Optik, Spiegel-Displays, Krüppel-Tastatur und TrackPad nicht mag, "zugenagelte" Geräte mit eingeklebtem Akku schon gar nicht.

      Aber auch OS X wird von Version von Version "schlechter", hatte 10.6.8 noch alles was man "zum Leben" brauchte, sind bei 10.7/10.8 viele Funktionen weggefallen bzw. durch "bessere" ersetzt worden die nichts taugen, Spaces vs. Missioncontrol ist so ein Beispiel.

      Was mich aber am allermeisten stört, ist die immer tiefgreifendere Integration von Apple-Diensten in die Systeme, gut für Leute die sich keine Gedanken machen (wollen) weil alles so gut miteinander harmoniert, schlecht für die, denen das nicht reicht und die Alternativen bevorzugen.

      Der App Store z.B., da gibt es jede Menge Apps, meist sehr viel billiger als früher, aber man "kauft" die Software nicht mehr, sondern man erwirbt i.d.R. ein Nutzungsrecht, was man auch wieder weggenommen bekommen kann. Ich kaufe meine Software gerne und habe die CD/DVD bzw. das Installationspaket in der Version, in der ich sie gekauft habe, archiviert - zusätzlich dann vielleicht noch Updates usw.

      Das geht mit dem App Store nicht, hat man keine Apple ID, bekommt man selbst "kostenlose" Software nicht mehr und man bekommt normaler Weise auch nur die aktuelle Version, will man z.B. eine Neu-Installation durchführen, was auch nicht immer von Vorteil ist.

      Auch das man Updates und Upgrades nur noch über den App Store bekommt, ist für mich ein No-Go, Updates gibt es bislang noch ohne Apple-ID (die ich nicht haben will), mal sehen wie lange noch, neue OS X Versionen sind zwar "kostenlos", aber nicht mehr außerhalb des App Stores und ohne Apple ID erhältlich.

      Natürlich ist im Apple-Universum alles so schön einfach und komfortabel, insbesondere wenn man keine Ahnung hat und sich keine Gedanken machen will - dann landen eben auch mal Nacktfotos im Internet - aber keiner weiß genau, was Apple mit den ganzen gesammelten Daten seiner Benutzer macht, vielleicht nicht heute, aber vielleicht in der Zukunft.

      Das gilt natürlich in gleichem Masse auch für Google, Microsoft oder BlackBerry und selbst bei webOS hat sich Palm seinerseits weitreichende Rechte auf den Zugriff der Benutzerdaten eingeräumt. Aber insbesondere Apple, Google und Microsoft bieten so viele Dienste an, die sie hervorragend "kombinieren" können, das hier Daten-Berge mit "ungeahnten" Informationen und Zusammenhängen geschaffen werden, wo völlig unklar ist, was in ein paar Jahren damit passiert.

      Interessiert natürlich kaum einen, weil es ist ja alles so schon bunt hier und dazu noch einfach und komfortabel.

      Mit Amazon ist es im Prinzip das gleiche, alles schön einfach und komfortabel, mal sehen was passiert, wenn es keine relevante Konkurenz mehr gibt ...


      ... noch gibt es für all das Alternativen, andere Shops, die eigene Wolke, vielleicht sogar nur ein lokaler Abgleich der Daten mit seinem PC, mal sehen wie lange noch!
      Grüße, thg

      When you replace "i" with "we" even illness becomes wellness.
      Vielen Dank, thg, für die ausführliche Rückmeldung.

      Einen Kritikpunkt habe ich vermißt: den grotesk hohen Preis für die iPhones.
      Was wohl jetzt nicht mehr als so Apple-tpyisch auffällt, da Samsung und Konsorten nachgezogen haben.

      Ich muß auch bemerken, daß die Akkuleistung, auch wenn das iPhone 5s nur ungenutzt daliegt, recht rasch schmilzt.
      Nun, es ist ein gebrauchtes Gerät, das schon einiges durchlitten, von daher kann der Akku wohl schon schwächeln.

      thg schrieb:

      Der App Store z.B., da gibt es jede Menge Apps, meist sehr viel billiger als früher, aber man "kauft" die Software nicht mehr, sondern man erwirbt i.d.R. ein Nutzungsrecht, [...]
      Das ist bei dem adressierten Klientel, sowohl für geschäftliche als auch private Nutzung, seit jeher die Regel.
      Ausnahmen haben Seltenheitswert und gelten z. B. für Lösungen, bei denen sich der Auftraggeber ein Eigentumsrecht am "Werk" ausbedingt.
      Der AppStore ist ein für alle beteiligten bequemer Vertriebsweg. Er hat auf das Geschäftsmodell der Softwarebranche, deutlich überwiegend nicht exklusive Nutzungsrechte zuzustehen und jede Eigentumsübertragung auszuschließen, keinen Einfluss.

      thg schrieb:

      [...] was man auch wieder weggenommen bekommen kann.
      Hast Du hier neben Amazons DRM-bezogener George Orwell-Peinlichkeit Beispiele?

      thg schrieb:

      Updates gibt es bislang noch ohne Apple-ID (die ich nicht haben will), [...]
      Hattest Du eine ID für webOS? Vermutlich wie die meisten hier gar multiple.
      • Was qualifizierte Palm, was Apple, abseits von Ideologien, objektiv nicht bietet?
      • Was hindert Dich daran eine "John Doe"-ID anzulegen?

      thg schrieb:

      [...] - dann landen eben auch mal Nacktfotos im Internet -
      Jetzt ist Apple auch noch für DAUs verantwortlich? Gibt es die nicht unabhängig der Plattform?

      Ich finde berechtigte Kritik angemessen, ja notwendig und verstehe Dich gut. Aber das geht auch alles ein wenig differenzierter.

      Allerbeste Grüße,

      logic
      Most people are other people. Their thoughts are someone else's opinions, their lives a mimicry, their passions a quotation.
      (Oscar Wilde)
      Apple ist eine tolle Sackgasse. Und das meine ich so. Die haben kapiert, was Taschenspieler-Computing so alles braucht. Die denken viele Sachen bis zum Ende durch. Und das hat die ganze Branche sozusagen infiziert. Gott sei Dank.

      Dafür muss man halt auch mal 5-e gerade sein lassen. Aber eher selten.

      Slubber
      "Toppen, floppen, poppen, foppen": die neue Sprachkultur des Web

      LG
      Dein WebOS

      logic schrieb:

      Hattest Du eine ID für webOS? Vermutlich wie die meisten hier gar multiple.
      Was qualifizierte Palm, was Apple, abseits von Ideologien, objektiv nicht bietet?
      Was hindert Dich daran eine "John Doe"-ID anzulegen?

      sicher hatte ich IDs für webOS, sehr viele sogar, für jedes Gerät eine andere, keine mit meinem Namen.

      ABER, die Informationen die damit verknüpft waren, waren seinerzeit sehr viel weniger, heute gibt es genug andere Merkmale einen "John Doe" zweifelsfrei zu identifizieren, selbst mit anonymer Prepaid-SIM und nicht alles davon lässt sich bei Apple deaktivieren.

      Zudem haben webOS-Anwender sehr früh heraus gefunden wie man die Aktivierung des Geräts/das Anlegen einer Palm-ID umgehen konnte und man hatte vor allem die Möglichkeit, Apps einfach aus anderen Quellen zu installieren.

      Diese Offenheit halt Palm leider nicht viel genutzt, allein Android, Firefox OS und Jolla kommen noch an diese "Offenheit" heran, bei Blackberry kommt man ohne BB-ID auch nicht mehr weit, immerhin muss man weniger deaktivieren als bei Android und man kann zumindest Android-Apps aus beliebigen Quellen installieren.

      Diese Offenheit nutzt nun aber dem Rest der webOS-Anwender, weil sie Ihre Geräte auch ohne HP/Palm weiter betreiben können. Mir wäre nicht bekannt, das dies auch mit anderen SmartPhones außer Android, Firefox OS oder Jolla gehen würde.

      Und persönliche Daten habe ich von Tag eins der Nutzung eines "Wolken-Geräts" ausschließlich in meiner eigenen Wolke abgelegt, das gilt natürlich für alles SmartPhones die es in meinem Haushalt gibt.

      thg schrieb:

      [...] - dann landen eben auch mal Nacktfotos im Internet -

      logic schrieb:

      Jetzt ist Apple auch noch für DAUs verantwortlich? Gibt es die nicht unabhängig der Plattform?

      Natürlich nicht, aber Apple macht es seinen Anwendern besonders leicht seinen privaten Kram in der Wolke quasi "öffentlich" abzulegen.

      Wie Google oder Microsoft auch, möglichst viel von den privaten Informationen, ohne jedoch auch nur ein Wort über die gravierenden Nachteile und potentiellen Problemen zu verlieren, die das Ablegen aller Daten bei einem Anbieter mitbringt bzw. mitbringen kann.

      Wenn man die Unternehmen dazu verpflichten würde "Klartext" zu reden, würden sehr viel weniger Anwender die "großzügigen" Cloud-Angebote der Firmen nutzen, aber das wäre ja nicht in deren Interesse ...
      Grüße, thg

      When you replace "i" with "we" even illness becomes wellness.

      thg schrieb:

      [...] sicher hatte ich IDs für webOS, sehr viele sogar, für jedes Gerät eine andere, keine mit meinem Namen.
      ABER, die Informationen die damit verknüpft waren, waren seinerzeit sehr viel weniger, [...]
      • Welche Informationen wurden damals nicht "verknüpft"?
      • Welche Informationen verknüpft Google weniger als Apple? Mag es gar gegenteilig sein?

      thg schrieb:

      [...] heute gibt es genug andere Merkmale einen "John Doe" zweifelsfrei zu identifizieren, selbst mit anonymer Prepaid-SIM [...]

      Hier wird Deine Argumentationskette inkonsistent.
      Meine Zustimmung erhältst Du zu Deiner Feststellung.
      Jedoch fehlt meinerseits die Überzeugung, eine fehlende (Apple-)ID könne Dich davor schützen.

      thg schrieb:

      Diese Offenheit nutzt nun aber dem Rest der webOS-Anwender, weil sie Ihre Geräte auch ohne HP/Palm weiter betreiben können. Mir wäre nicht bekannt, das dies auch mit anderen SmartPhones außer Android, Firefox OS oder Jolla gehen würde.

      Du umgehst die Aktivierung bei einem webOS-Gerät und anerkennst es als einen freiheitsgewährenden Vorteil, obgleich Informationen darüber mit Mühe recherchiert (und befolgt) werden müssen, wie vielerlei Anfragen hier belegen.
      Das Web quillt über vor Anleitungen bezüglich iOS-Jailbreak, inklusive Schritt-für-Schritt-Videos für blutigste Anfänger. Für diese Geräte gibt es Softwareangebote zuhauf, welche sich nicht an Einschränkungen des AppStore orientieren. Es findet keinerlei Erwähnung.
      Mehr und mehr gewinne ich den Eindruck, es könne nicht sein, was nicht sein dürfe.

      thg schrieb:

      logic schrieb:

      Jetzt ist Apple auch noch für DAUs verantwortlich? Gibt es die nicht unabhängig der Plattform?
      Natürlich nicht, aber Apple macht es seinen Anwendern besonders leicht seinen privaten Kram in der Wolke quasi "öffentlich" abzulegen.Wie Google oder Microsoft auch, möglichst viel von den privaten Informationen, ohne jedoch auch nur ein Wort über die gravierenden Nachteile und potentiellen Problemen zu verlieren, [...]

      Analog dazu könntest Du die Fast-Food-Ketten verpflichten, den Verzehr ihrer unappetitlichen Burger durch ihre Kunden zu unterbinden, weil sie sich mehrheitlich unreflektiert in die Adipositas "fressen".
      Automobilherstellern auferlegen, quer über das Armaturenbrett der PS-Boliden einen Aufkleber wie: "VORSICHT: Rasen macht Spaß, kann aber für Sie und andere tödlich enden!" zu tackern.
      Und so weiter und so fort ...

      Nun einen einzigen Hersteller heraus zu picken, nicht einmal den Marktführer, und ausgerechnet von diesem zu erwarten proaktiv die Dummheit der Menschen heilen zu können, gar zu sollen, scheint mir überzogen. Überhöht es doch den unterstellten Einfluss und führt in ein Paradoxon, weil just dieser Einfluss jenem Anbieter nicht zugestanden wird/werden soll.
      Das alles ist nicht relevant, hat man sich das Wehklagen zur religiösen Aufgabe erkoren. Liegt so doch zumindest eine vernünftige Rechtfertigung vor.

      Wir alle wissen, das Leben ist lebensgefährlich. Oft ist es was es reicher macht und wofür wir es schätzen.

      Mit heiteren Grüßen,

      logic
      Most people are other people. Their thoughts are someone else's opinions, their lives a mimicry, their passions a quotation.
      (Oscar Wilde)
      Nach über zweijähriger Nutzung des Passports habe ich festgestellt, dass der Akku nicht mehr so lange durchhält. Ich muss mittlerweile täglich einmal voll laden. Ich habe aber (noch?) nicht die Sprünge von 30 oder 40% auf leer, wie ich es hin und wieder von anderen Anwendern bei anderen Handy gehört habe. Noch hält der Akku.
      LG Johann
      Ich habe mir vor 2 Wochen ein Passport besorgt. Das ist natürlich eine ganz andere Erfahrung. Das Ding ist schön breit. Da kann man was mit anfangen. Da boxt der Papst im Kettenhemd.

      Surfen ist ein tolles Erlebnis. EXCEL Tabellen rocken. Zeichnungen mit dem Finger anfertigen macht hier Sinn. Gesichter auf Fotos verpixeln auch. Baupläne anschauen und Korrekturen einzeichnen geht prima. Und dann der Höhepunkt: Fotos im Format 1:1 machen. Da meint man, man sitzt vor einem Fernseher. So groß ist der Bildschirm.

      Und dabei ist das Gerät exakt so groß wie ein Reisepass. - Klasse Teil.

      Slubber
      "Toppen, floppen, poppen, foppen": die neue Sprachkultur des Web

      LG
      Dein WebOS
      Lieber Slubber!
      Mir ist das Format mittlerweile zu unhandlich. Ich habe immer das Gefühl, ich halte ihn beim telefonieren nicht richtig. Aus diesem Grund habe ich mir auch die "Shell" gekauft, die man auf die Rückwand machen kann. Dadurch hat das Gerät mehr "Grip". Für die Hosentasche finde ich ihn zu breit. Ich liebäugle mit dem Classic oder dem Priv. Doch die Preise sind mir noch zu hoch. Der Priv für unter 200 Euro, dann schlage ich zu. Beim Classic hoffe ich auf einen Preis von unter 150 Euro im Ausverkauf.- Kann ja nicht mehr so lange dauern.
      Es freut mich aber zu hören, dass Dir das Gerät so gut gefällt. Was ich nach wie vor super finde, ist die Möglichkeit Android-Apps zu nutzen. Was ich brauche läuft bei mir auch. Allerdings benutze ich keine Spiele.
      LG Johann
      Nach meinem Pre3 bin ich vor einem Jahr aufs Passport umgestiegen. An sich bin ich zufrieden mit BBOS10. Aber der Formfaktor nervt mich mittlerweile ein wenig, da keine vernünftige Einhandbedienung möglich ist.

      Daher überlege ich zZ aufs Classic zu wechseln. Es halten mich aber zwei Sachen davon ab. Vielleicht gibt es hier ein paar Classic Nutzer, die mir helfen können:

      1. Android Apps ausführen (APK-Umgebung). Auf dem leistungsstarken Passport laufen die von mir genutzten Android Apps sehr flüssig Xing, Slack und ein paar andere. Wie sieht das auf dem Classic aus. In dem steckt die Technik des Q10, das auch nicht viel mehr Prozessorbumbs als ein Pre3 hat. Hat jemand hier mit Android Apps auf dem Classic Erfahrung. Wie schnell ist das? Hab manchmal gelesen, dass das dann kriechend langsam ist.

      2. Touchtastatur. Hab mich mittlerweile an die Touchsensitive Tastatur des Passport gewöhnt. Scrollen, Cursor setzen und markieren etc. Was meint ihr? Ich will nicht einfach 100 Euro für ein gebrauchtes Classic ausgeben, um es dann nicht zu nutzen.

      Danke

      LG Jörg

      GoJoe schrieb:

      1. Android Apps ausführen (APK-Umgebung). Auf dem leistungsstarken Passport laufen die von mir genutzten Android Apps sehr flüssig Xing, Slack und ein paar andere. Wie sieht das auf dem Classic aus.

      ich kann nur für den Q10 sprechen, da läuft alles was ich an Android-Apps habe vergleichbar schnell wie auf meinem GN7-Tablet, scheint also nicht viel "zu kosten" die Emulation. Die es für mich übrigens ziemlich wichtig, weil es ein paar Apps für BB10 nicht gibt, die ich aber brauche.

      Probleme gibt es nur bei manchen Kauf-Apps, die den Google-Dreck im Hintergrund zum verifizieren der Lizenz brauchen und dann leider nicht funktionieren.

      In dem steckt die Technik des Q10, das auch nicht viel mehr Prozessorbumbs als ein Pre3 hat. Hat jemand hier mit Android Apps auf dem Classic Erfahrung. Wie schnell ist das? Hab manchmal gelesen, dass das dann kriechend langsam ist.

      Also mein Q10 hat sogar sehr relevant mehr "Bumbs" als mein Pre3 und natürlich hat der auch sonst jede Menge Vorteile (u.a. besserer Bildschirm, bessere Kamera, LTE), lediglich den Formfaktor und die Slidertastatur des Pre3 ist immer noch unerreicht.
      Grüße, thg

      When you replace "i" with "we" even illness becomes wellness.
      Bildschirm hat mich bei meinem pre3 nie gestört, fand ich immer gut. Der Passport ist mit 1440x1440px riesig, aber da ich eh nur Text habe, denke ich, ist der Classic auch völlig ausreichend. Ich bearbeite keine Excel Dokumente auf dem Blackberry.

      Kamera ist auch so ein Punkt. Da bin ich mit meinem Passport momentan echt verwöhnt. Gut mag kein Galaxy S7 sein, aber trotzdem sind das m.E. wahnsinns Fotos die ich damit machen kann. Das wäre ggf. der einzige Nachteil beim 'downgrade' auf den Classic.

      Ich glaub ich probier es einfach :)

      Und ja, die Tastatur ist auf dem Pre3 unerreicht. Egal was mir unter die Finger bisher kam Sony Xperia X2, Nokia E7 (von den alten Communicator-Reihen ganz zu schweigen), Dell Venue Pro alles nichts gegen die Tastatur des Pre3. Ich hab jetzt kein Vergleich zu den frühen Treos oder Sonys P-Serie von Anfang der 2000er. Da habe ich noch palm PDA + dumb phone verwendet.

      GoJoe schrieb:

      Bildschirm hat mich bei meinem pre3 nie gestört, fand ich immer gut. Der Passport ist mit 1440x1440px riesig, aber da ich eh nur Text habe, denke ich, ist der Classic auch völlig ausreichend. Ich bearbeite keine Excel Dokumente auf dem Blackberry.

      das Q10 hat ein OLED, das sieht nicht nur super aus, sondern spart auch jede Menge Strom, wenn man dunkle Hintergründe nutzt. Das Classic hat dagegen ein etwas größeres LCD bei gleicher Auflösung, also eher ein Rückschritt.

      Kamera ist auch so ein Punkt. Da bin ich mit meinem Passport momentan echt verwöhnt.

      Die Bilder des Q10 sind auch erstaunlich brauchbar, zumindest wenn das Licht stimmt und auch deutlich besser als die vom Pre3. Vor allem das quadratische Format finde ich echt Klasse.
      Grüße, thg

      When you replace "i" with "we" even illness becomes wellness.
      Yep, die Kamera des Pre3 war ein echter Schwachpunkt, aber an die vom Passport wird die vom Classic/Q10 nicht heran reichen, aber das ist auch kein so wichtiges Kriterium.

      Ich habe mir jetzt mal den Spaß erlaubt, ein Blackberry Bold 9900 bestellt. Ich hatte BBOS07 zuvor noch nie genutzt, war wie gesamt auf palm oder Symbian unterwegs. Und naja, wirklich ein schöner Vertreter der alten Business Welt. Recht umständlich zu bedienen. Und vom Layout halt gestrig. Aber ich habe sofort ein paar echt sinnvolle Ansichten, Menüpunkte und Shortcuts entdeckt. Prima.

      Was ich aber sagen wollte. Die Tastatur ist echt super. Ich konnte auf Anhieb schneller tippen als mit meinem Passport. Aber bei weitem nicht so schnell, wie auf meinem Pre3. Was vor allem an den fehlenden Umlauten liegt und, dass der Punkt nur über die alt-Taste erreichbar ist und keine eigene Taste hat (so wie auf dem Pre3).

      Das hat mich nun aber überzeugt zum Classic zu wechseln, auch wenn ich den großen Bildschirm und die gute Kamera vermissen werde. Beim Rest gibt es ja keinen Unterschied. Ich hoffe nur, dass die Performance gut ist und der Akku lange hält.