Feuerdraht Probleme

      Feuerdraht Probleme

      Danke, bobo, für die Tipps. Ich habe mir inzwischen helfen können. Habe die 4 Stunden (!) Videoaufnahmen per Firewire und (vermutlich) Thunderbolt 2 (so ein großer viereckiger Stecker) von einer geliehenen Sony Kamera zu MacBookPro (10.6) als MOV überspielt. Dann per Stick auf das neue MBP gebracht und dort umwandeln lassen in ProRes422 für die weitere Bearbeitung. Hat mich geschlagene 2 Tage Arbeit gekostet. Und dauernd gab es Probleme. Eine Datei war zwar anschaubar, aber nicht abspeicherbar. Bis ich raus hatte, wo's klemmte, war ein Tag rum. Habe sogar mit einem Editor das Bitmuster der Datei verändert. Aber es half nichts. Musste neu überspielen.

      Aber jetzt ist Ruhe.

      Slubber
      "Toppen, floppen, poppen, foppen": die neue Sprachkultur des Web

      LG
      Dein WebOS
      Hallo Slubber,
      der "grosse viereckige Stecker" ist FireWire800.
      Das überspielen auf das neue MBP hättest Du mit einem FireWire800 Kabel und einem Thunderbolt-To-FireWire800-Adapter machen können. Wesentlich schneller als per Stick (die haben meist saulahme Schreibgeschwindigkeiten).
      MBP(alt)/FW800<>FW800-Kabel<>TB2FW800-Adapter<>MBP(neu)/Thunderbolt
      Wenn Du ein ganz neues MacBook(Pro) mit nur noch USB-C hast, dann würde ich beide Rechner über's Gigabit-Ethernet verbinden und die Datei per Netzwerk rüberschieben.
      Eine externe USB-2.0/3.0 Festplatte ist meistens auch schneller als ein Stick.
      Bilder
      • FW800-2-Thunderbolt.JPG

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      "Life is trouble ..."
      Hab vor einigen Monaten auch unsere ganzen DV-Camcorder-Aufnahmen via FireWire-Verbindung mit "zeitgenössischem" Equipment (PowerBook-G4 DLSD) gerettet.
      Damals, als die Aufnahmen entstanden, hatte ich nur einen alten Brotkasten mit Win98SE - zu lahm für DV-Bearbeitung und das Abspielen/Brennen von DVD's.
      Hab mir damals (ca 1998) dann eine "DVD-Master"-Encoder-Karte von FAST zugelegt und die ganzen DV-Videos analog nach SuperVideoCD konvertiert und auf CD-gebrannt.
      Aus heutiger Sicht qualitativer Schrott. Es gibt kaum noch Abspiel-Möglichkeiten für SVCD.
      Witzig war damals ein Homebrew-Programm, mit dem man zeitgesteuert aufnehmen konnte. Mein erster digitaler Video-Recorder.
      (Name des Programms: "twnh" (= this will never happen) - diese Antwort hatte der homebrew-Programmierer von einem FAST-Mitarbeiter auf seine Frage nach einer zukünftigen zeitgesteuerten-Aufnahme-Programmierung für deren Software bekommen...)
      Jetzt stehen mehrere Schuhkartons mit Kinder-Serien/Filmen etc gebrannt als SVCD auf dem Speicher und verwandeln sich langsam in Altlasten...
      Neulich hat's mich dann aber doch nochmal gepackt. Da habe ich "Pelle, der Eroberer" unbedingt nochmal sehen wollen. Nirgends per Streaming zu finden.
      Konvertiert hab ich dann mit zwei PowerBooks, einer alten SVCD-Player-Software, VideoOut von der FullScreen-Video-Darstellung, Audio-Out via Klinke, das alles rein in eine alte EyeTV250 Box, von der Box an das zweite PowerBook per USB ausgegeben und dort mit eyeTV2 die FullScreen-Widergabe des ersten PowerBooks nochmal aufgenommen und mit iMovie 06 alles zusammengebastelt. 8o
      War so'ne Art persönliche Aufarbeitung von verpasster Computer-Geschichte ... (Im Anhang ein Bild von der "The Video-Stream Cheat-Project & about iMovie'06 HowTo" -Challenge" und dem dazugehörigen Equipment (eyetv250Box/EyeTV2). Dabei ging es primär darum, per iOS und Kabelsalat Streaming-Video auf's PowerBook zu bekommen ... :thumbsup: )
      Nebenbei noch den alten TRGpro mit PalmDesktop 4.x für Mac synchronisiert. Kaum noch zu glauben, wie da alles am "seidenen" (HotSync) Faden hing.
      Aber die Daten gehörten einem ganz allein!
      Bilder
      • eyeTV250.JPG

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „bobo“ ()

      Danke, bobo, für die Präzisierung der Feuerdraht Übergänge. Ich blicke, ehrlich gesagt, nicht ganz durch, weil Stecker und Buchsen sich abwechseln. Dein Foto zeigt eine Adapter-Übergangsmöglichkeit von Firewire (Kamera) zu einem Firewire 800 Stecker und dann von einer Firewire 800 Buchse zu einem USB-c Stecker, wenn ich das richtig interpretiere. Mein neues MBP hat diese Touchbar und nur noch 4 USB-c Stecker. Mehr nicht.
      Wenn ich über mein eigenes Netzwerk gehen würde, bräuchte ich dann doch einen Übergangsadapter von Ethernet-Stecker aus der Netzwerkbox zu USB-c Stecker für das MBP-Touch und dann einen Ethernet-Stecker zu Ethernetstecker von MBP alt zur Netzwerkbox. So sehe ich das vor meinem geistigen Auge. Stimmt das?
      Leider bin ich Netzwerk-Neanderthaler. Habe keinen blassen Schimmer, was da genau passiert. Habe schon mal ein Buch gekauft, um mich das einzulesen. Aber das hat mich derart abgeschreckt, weil es für Wissende geschrieben wurde, so dass ich aufgab. Wenn Du mir da mal was empfehlen könntest, wäre ich dankbar.
      Ich habe für meine Unterrichte weit über 100 mov Dateien von Filmen auf dem alten MBP gespeichert. Die müssen bald auf das neue MBP Touch überspielt werden. Das geht natürlich per Festplatte zeitlich ganz passabel. Ob da eine Netzwerklösung deutlich schneller wäre, kann ich nicht beurteilen. Vermutlich brauche ich mehr Zeit, das Netzwerk aufzubauen, als Festplatten umzustöpseln.
      Slubber
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      LG
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      Hallo Slubber, Du hast mittlerweile sicher Deinen Kabelsalat etc. auf der Reihe.
      Fand den Ausblick auf ein Book mit nur USB-C und die damit verbundenen Umstellungen ganz interessant.
      Hier sind ein paar Links zu den Verbindungs-Optionen:
      lifewire.com/mac-usb-c-to-old-peripherals-4122273
      support.apple.com/de-de/HT204360
      Für die Verbindung USB-C nach FireWire gibt's da folgende 'Reihen-Schaltung':
      [rMBP&USB-C]<>[USB-C-To-TB2-Adapter]<>[TB2-To-FW800-Adapter]<>[PBG4/MBP&FW400/800]
      Eine alte (z.B. DV-) Video-Cam mit Mini-FW-Out müsste man über ein [Mini-FW-To-FW800-Kabel] dann auch an das [rMBP&USB-C] anschliessen können, um damit Video direkt ins rMBP einlesen zu können.
      "Life is trouble ..."
      Vor 5 Jahren war ich auch schon mal so platt. Ebenfalls 2 Wochen im Bett. Keine Chance aufzustehen. Diesmal war es hauptsächlich im Kopf und in der Lunge. Aber es hat auch sein Gutes: man hat irgendwie mal Zeit, an was anderes zu denken, oder sich im Liegen mal ein paar Filme anzusehen, die man seit Jahren vor sich herschiebt, weil man Wichtigeres zu tun zu haben glaubt. Alles zu seiner Zeit. Als Freiberufler ist der Einkommensverlust natürlich weniger sonnig. Aber man muss och jönne könne. Überleben ist wichtiger.

      Slubber
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