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Die letzten 10 Beiträge

13.06.2013, 14:50

von: Handspring


Oh, ich dachte Darwin als Basis für NeXT, OS X und iOS wär' ein Linux-Derivat... Oder Unix...?


Unix (FreeBSD ist die Basis)

13.06.2013, 14:31

von: bobo

Die Apple-Systeme (MacOS, iOS) basieren aber nicht auf Linux.

Oh, ich dachte Darwin als Basis für NeXT, OS X und iOS wär' ein Linux-Derivat... Oder Unix...?

13.06.2013, 10:51

von: Johann

Schnief!
Es hätte so schön sein können!
Schnief!

13.06.2013, 10:39

von: Handspring

RE: @ Jon Rubinstein


Das Projekt, in 2-3 Jahre ein mobiles Linux-OS (statt ALP) mit eigenständigem GUI aus dem Boden zu stampfen, um mit den bestehenden Linux-basierten mobilen OS wie Apple und dem späteren Android zu konkurrieren
...


Die Apple-Systeme (MacOS, iOS) basieren aber nicht auf Linux.

13.06.2013, 09:24

von: Slubberdegullion

Toll, wie Jobs Colligan klar macht, dass Apple weitaus mehr Geld hat für Rechtsanwälte mit der Formulierung "Asymmetrie".

Da springt das Herz des Nicht-IT-lers und Literaten.

Slubber

13.06.2013, 07:33

von: bobo

@ Ed Colligan

Hier was über Ed Colligan.
http://9to5mac.com/2013/01/23/the-heated…hing-employees/
Zeigt seine anständige Sicht der Dinge selbst mit dem Rücken zur Wand im Kampf David gegen Goliath,
und lässt das "innige" Verhältnis zwischen Jobs und Rubinstein durchblicken...

13.06.2013, 00:19

von: Slubberdegullion

Schöner Rückblick, Bobo.

Commodore, Atari, Palm ….. Wer kennt die Zahlen, wer nennt den Namen?

Es muss immer Verlierer geben. Hat das nicht Darwin gesagt?

Slubberdegullion

12.06.2013, 23:55

von: bobo

@ Jon Rubinstein

Naja. Jon Rubinstein :thumbup: ist in erster Linie ein Hardware-Designer und wurde mit den Software-Designern zusammen bei Palm an Bord geholt um Software mit Hardware abzustimmen.
Das Hardware-Design, die Aufgeräumtheit in den Geräten und die Konstanz von Geräte-Teilen innerhalb der Produktlinie ist schon bemerkenswert,
wenn man mal die Innereien von iPhone 3(G) und PalmPre/Pixi vergleicht (hab alle schonmal zerlegt). Und das ist sicherlich seine Handschrift.
Das Projekt, in 2-3 Jahre ein mobiles Linux-OS (statt ALP) mit eigenständigem GUI aus dem Boden zu stampfen, um mit den bestehenden Linux-basierten mobilen OS wie Apple und dem späteren Android zu konkurrieren, war allerdings schon eine riesige Herausforderung. Die Handschrift der Software-Entwicklung tragen da aber sicher Linux-Entwickler, wie Matias Duarte, der ja auch die erste Pre-Demo gemacht hat.
Die hätten sich erst garnicht auf diesen iTunes-Krieg einlassen sollen, sondern ein simples Interface für PC und Mac entwickeln sollen, um Titel unidirektional direkt aus den iTunes-Foldern auf den Pre zu bringen.
Dann hätte man Apple sein Räppelchen mit dem iTunes-Store gelassen und trotzdem die Musik auf den Pre gebracht. Ausser (Negativ-) Schlagzeilen hat die damalige iTunes-Piraterie ansonsten nichts eingebracht.
Die cleveren Ideen, ein System mit HTML-Programmierten Apps zu füllen, war seiner Zeit und der Hardware vorraus.
Was die Hardware betrifft, war die irgendwo veröffentliche Demo bezeichnend, dass webOS auf dem iPad dem TouchPad in der Performance davongelaufen ist.
Was die Vision HTML-Apps betrifft, sieht man bei der Demo von Apples iWorks im Browser oder Google Docs, wie weit man mit dieser Technik kommt.
Letztendlich ist Palm an der Umsetzung dieser gewaltigen Koordination von Software- und Hardware-Design gescheitert, weil nicht DIE erhofften super-performanten Geräte dabei herausgekommen sind, und Wackel-Slider, ruckelnde UI's und stockende Apps schlecht für Performance und Markt-Akzeptanz gewesen sind.
Gemessen an der Tatsache, dass Palm.Inc viel zu spät kapiert hat, wo der Hase läuft und mit geschickten Verkäufen und Käufen den Laden irgendwie mit PalmOS noch über Wasser gehalten haben, war webOS ein bemerkenswerter Kraftakt und die Arbeit von Jon Rubinstein und dem Software-Team sind dahingehend unglaublich gut gewesen.
Aber man kann mit so ein paar Piepels und wenig Kohle einfach nicht alles reißen. Die hatte einfach kein Geld, um Projekte, wie MotionApps-Classic selbst zu stemmen. Und dann haben Firmen wie DataViz, die unter PalmOS durch Palm erst hochgekommen sind, WebOS und Palm noch einen Tritt ins Kreuz verpasst.
Den Verkauf an HP haben aller Wahrscheinlichkeit nach die "Investoren im Hintergrund" in die Wege geleitet, um noch ihre zuvor geleistete Finanzspritze in letzter Minute zurückzuerhalten.
Apropos PalmOS: das war die geniale Idee und Umsetzung von Software-Entwickler Jeff Hawkins und wurde bis zum Ende 2009 im Grunde genommen nur weiter "gepatcht".
Und was ist eigentlich aus Ed Colligan geworden?
...

12.06.2013, 11:15

von: Handspring

http://www.webosnation.com/jon-rubinstei…le-hp-was-waste

Jon Rubinstein: Validated, but Palm sale to HP was "a waste"

.........„And as we've all noticed, a lot of what we love about and was pioneered by webOS has found its way into its former competitors, including yesterday's reveal of iOS 7. Rubinstein listed a number of features, including notifications on Mac OS X, multitasking cards (on, well… everything), Synergy contacts and messaging melding, over-the-air updates, and so much more.”.......


Schnief! :schnieft:
Er hat ja so recht!
Schnief! :weint:



Verstehe den Typ nicht. Er hat selber 2006 das Apple-Knowhow an Palm gebracht, und heute heult er sich aus dass Apple Sachen bringt (das meiste davon ist ohnehin sinnfrei) die Palm zuerst hatte. Na gut. Dieser Typ ist es doch selber der den Knowhow-Transfer von Firma zu Firma zustande bringt.

12.06.2013, 11:14

von: logic

Er hat ja so recht!
Heute. Nun ist es auch nicht mehr zu leugnen.
Damals hatte er mit vielem Unrecht. Unter anderem deshalb musste Palm überhaupt übernommen werden, um noch Überlebensfantasien zu ermöglichen.
Heute empfängt er Huldigungen von denen, die nicht erkennen, dass er einen Großteil der Verantwortung für das lange erkennbare Desaster trägt.
Wer weiß, ohne Rubinstein gäbe es webOS vielleicht noch ...

logic