AvantGo ziemlich neugierig

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  • Gerade wollte ich mal AvantGo antesten. Um sich zu registrieren, werden diverse Fragen gestellt, die ich aber sehr unverschämt finde. Was geht die es an, wie ich wohne und welches Jahreseinkommen mein Haushalt hat? Spinnen die? X(


    Die Registrierung habe ich abgebrochen, sowas geht zu weit.

  • Mal ganz ehrlich, machst du bei solchen Anfragen etwas wahrheitgemäße Angaben?


    Es gibt doch so schöne Sachen, die man gerne hätte, oder absolut nicht... (ein Jahreseinkommen von 1500 Dollar wäre doch mal ein guter Anfang...) . Je nach dem 8)


    Was antwortest du den bei der Blutspende (oder beim Röntgen) auf die Frage: Sind sie schwanger?


    Ich finde diese Umfagen steigern die allgemeine Belustigung und tragen zur Tagesfindung positiv bei ("Du, heute hab ich da etwas erlebt, das muss ich dir mal erzählen, ...")

  • Natürlich schreibe ich bei solchen Dingen Mist rein. Aber hier scheitert es an meiner Akzeptanz solcher _extrem_ neugierigen Fragen. Alleine schon dadurch, daß man diese Fragen beantwortet, gibt man seine Zustimmung zu solcherlei offenen Spionage. Egal, was man als Antwort gibt.


    Mit irgendwelchen Fragen zu den Interessen habe ich kein Problem. Aber spätestens wenn es um solche Dinge wie den monetären Verhältnissen geht, klinke ich mich aus. Da ist meine Schmerzgrenze überschritten. Irgendwann muß man solchen Firmchen dann seine Einkommenssteuererklärung zuschicken, wenn es so weitergeht.


    Grüße

  • Hallo,
    letztendlich handelt es sich bei Deinen Angaben um nichts weiter als die "Bezahlung" für die Nutzung der Dienstleistung von Avantgo, die natürlich in Wahrheit gar nicht kostenlos ist, weil Du ja mit der Preisgabe Deiner persönlichen Daten bezahlt hast. Und von der Weiterverwertung dieser Daten lebt das Unternehmen.


    Gruß,
    Andie

    When people say: We must move with the times, they really mean: You must do it my way. (Terry Pratchett, The Fifth Elephant)

  • Die Anbieter, welche Dinge als AvantGo-Kanal bereitstellen, müssen zahlen. Und zwar nicht zu knapp. So finanziert sich dieses (zweifelhafte) Unternehmen. Das macht die Tatsache, daß da die Kunden auch noch ausgehorcht werden, erst recht unverschämt.


    Ein GMX-Postfach ist auch umsonst. Auch da werden Fragen gestellt. Aber die Angaben zu den finanziellen Verhältnissen und anderen privaten Dingen sind freiwillig. Aber die Erklärung, AvantGo sei ein US-unternehmen, macht vieles klar.

  • Avantgo - und MobiNews - ist noch viel neugieriger, wenn es erst mal installiert ist. Wer's benutzt, kann da beim Lesen eine Menge gespeicherter Daten wachsen sehen. Und wer beim Hotsync aufpasst, sieht, dass einiges vom Palm zu AvantGo übertragen wird, von dem mensch nur weiss, dass mensch nicht weiss, was da gesendet wird: jedenfalls Informationen die der Palm gesammelt hat.


    Dasselbe gilt für Roundpoint: Da werden detaillierte Profile generiert und versendet, ein Grund, weshalb ich nicht die Süddeutsche damit abonniert habe.


    Das ist so, als wenn der Briefträger eine neue Zeitung erst rausrückt, nachdem er ein beglaubigtes Protokol erhilet, welche Artikel mensch in der vorigen gelesen hat.


    Wer ein transparentes System haben möchte, das absolut keine Daten an einen Zentralserver sendet, sollte Plucker und Sunrise nehmen.