• Quote

    jährl. Hundesteuer: 60€ (kommunal sehr unterschiedlich)

    nicht, wenn sie jagdlich geführt werden (wie unser Golden Retriever, vorher Drahthaar) und die Brauchbarkeitsprüfung abgelegt haben
    dann ist der Hund für lau (in der Steuer)

    Quote

    Und Jagdhunde gehen halt gern jagen.

    Deshalb meine Empfehlung: Jagdschein machen und jagen gehen :]
    Wenn unser Jagdhund mitbekommt, dass es zur Jagd geht: das Verhalten geht nah ran an geistige Unzurechnungsfähigkeit (auf allen 4 bis zur Decke springen, Bellen, Jaulen, Übersprungshandlungen)
    und dann auf der Jagd, das Zittern, die Vorfreude aufs Apportieren, das ist unglaublich, und bei der Entenjagd bis zur letzten Ente immer wieder ins Wasser um die Enten zu suchen, und wehe ein anderer Hund ist schneller beim Wild....
    obwohl unser Hund wirklich ansonsten ein Familienhund ist, wird man erst auf der Jagd eins mit dem Hund (im Team jagen :pfeift: )

    1994 Amstrad Pen Pad, 1996 Pilot 5000, 1997 Pilot Professional, 2002 M515, 2005 Livedrive, Tx, E2, 2006 Treo 650, 2008 Centro, Treo 680, 2009 Pre-, 2010 Ipad 1, 2011 Pre+, 2011 Defy, 2012 Razr +Lapdock, Asus EEE Slider
    [b] 2013 Xperia Z, Xperia Z Tablet

  • Unteranderem auch: Beagle, Jack Russel,

    ... sind auch Jagdhunde, die ein typisches Merkmal mitbringen: sie sind - je nach Zuchtrichtung - spurlaut. Das gibt es auch bei Teckeln. Wozu? Jagdhunde, die z.B. zur Nachsuche verwendet werden oder auch zum Treiben, sollen ihren Haltern anzeigen, wo das Wild oder die Spur ist. Das machen sie, in dem sie bellen. Am Klang ihrer Stimme kann man erkennen, was sie gerade machen, ob sie auf der Spur sind, Wild gestellt haben oder oder oder.
    Das wird natürlich gern mit Kläffen verwechselt.
    Darüber hinaus sind Beagle, Jack Russel und auch andere Terrier oder mittelgroße Jagdhunde sehr agil, brauchen viel Auslauf und sollten gefordert werden, z.B. Agilitytrainig o.ä.
    Wenn Du einen reinen Haus- und Spaziergehhund haben willst, solltest Du auf jede Fall den Züchter entsprechend aussuchen.

  • meine (Elternhaus) Hundehistorie


    1. Zwergdackel (Rauhar in kleiner und hübscher) Sehr verspielt, vermschmusst und Familientauglich, dazu mutig, selbstbewusst und klug. Mussten wir leider nach 6 Jahren wegen Dackellähmung einschläfern lassen. Dackel haben einen Konstrucktionsfehler mit dem Rückrat/Beinlängen Verhältnis


    2. West Highland Terrier. Toller Charakter - nicht unähnlich zum Dackel (immer ein bayerischer grant im Gesicht), aber leider etwas kläffend (Spurtreu?). Der Arme hatte aber sein leben Lang Hautprobleme die ihn dann mit 12 auch umgebracht haben. Ist wohl auch ein Konstruktionsfehler denn die Natur würde normal keine schwarze Haut mit weissem Fell kombinieren


    3. Beagle: Kerngesund, verschmust, charakterstark und sehr hübsch. Leider für meine Mutter etwas zu anspruchsvoll was Führung betrifft. Man merkt das dies ein echter Jagdhund ist


    Rückblickend hätte ich am liebsten einen Dackel ohne Kreuzschaden. Das wäre dann (achtung, on-topic) sowas wie ein Pre dessen Slider Mechanismus von Samsung stammt


    Dazu kommen noch Wüstenspringmäuse bei meiner Frau (konnten toll springen wenn man geklatscht hat, bis sie mich erwischt hat), Zebrafinken von meiner Frau (mein Sohn hat ihnen eines Tages die Freiheit geschenkt - war wohl deren glücklichster und zugleich letzter Tag) und die tollen Salzkrebschen aus dem Kosmos Experimentierkasten

  • Rückblickend hätte ich am liebsten einen Dackel ohne Kreuzschaden.

    Das ist das grundsätzliche Problem bei dem "künstlichen Tier" Hund: Degenerationsschäden unterschiedlichster Art sowohl physischer/körperlicher als auch psychischer/Wesens- Art.
    Treten bei fast allen Rassen unterschiedlich ausgeprägt auf, deswegen empfehle ich auf jeden Fall Kauf bei einem seriösen Züchter. Hat man sich für eine Rasse entschieden, sollte man bei der entsprechenden Vereinigung - die es fast zu allen Rassen gibt - nach einem zuverlässigen Züchter fragen.
    BTW: Dackellähme. Kenn ich, hatten wir auch bei einer Hündin im 6. Jahr. Dabei handelt es sich um einen Bandscheibenvorfall an zwei oder drei Wirbeln. Kann im Frühstadium konventionell, d.h. mit Medikamenten und Krankengymnastik behandelt werden. Unsere war leider schon im Spätstadium, da der erste Tierarzt falsch diagnostiziert und behandelt hatte. An der tierärztlichen Hochschule Hannover - einer phantastischen Einrichtung btw - wurde sie dann operiert und lag dort eine Woche stationär. Es brauchte noch 3 Monate bis alle durch den Vorfall beschädigten Nerven wieder ok waren, aber danach war sie wieder fit und hat noch 10 weitere Jahre putzmunter gelebt. Kostenpunkt für die OP: 900,00 DM, weitere Kosten: etwa 150,00 DM.
    Das Problem bei Tierärzten - insbesondere auf dem Land - ist, daß sie sich häufig spezialisieren, in unserm Fall damals auf Pferde, und dann bei Kleinviehzeug oftmals eben nicht die Schwachpunkte kennen. Kann man ihnen bei der Vielzahl von Viehzeugs auch nicht verdenken, daher gilt auch hier: Vorher erkundigen, welcher Tierarzt zum Tier paßt! War mir damals eine Lehre.
    An der tierärztlichen Hochschule Hannover gibt es für alle möglichen Tierarten entsprechende Fachärzte, z.B. gab es damals einen, der sich quasi auf Orthopädie bei Hunden spezialisiert hatte. Aber auch Krankengymnasten, die unserer operierten Hundedame wieder das Laufen beibrachten.
    Früher wurden die Tiere oft zu schnell eingeschläfert, daß muß überhaupt nicht sein.


    Amen :]

    Stimmt, hatte ich völlig vergessen. :lacht:
    Mein Spruch: Ich wollte immer einen Hund, meine Frau Dackel. Wir haben zwei Dackel.

  • aretiss, greif mal ein!!! Ihr solltet hier Bilder posten, nicht über Haustiere diskutieren. *grummel* *sich enttäuscht in eine Ecke zurückzieh* *heul*


    koermit


    P.S.: Das ist mir auch noch nie passiert, dass ich mit dem Ausgangsposting schon offtopic war. ;) Macht aber ruhig weiter. Keine Sorge. meine das oben nicht ernst. ;)

  • @deerhunter re. dackellähme: stimmt, das ist schon gute 20 jahre her und unser tierarzt war auch eher auf Schweine (hier: "Loass") spezialisiert. Er (der dackel) war dann auch in München in ner Spezialklinik, aber das war schon zu spät d.h. das Rückenmark war quasi durch. Aber wenn sich meine Kinder irgendwann mal durchsetzen (und sie alte genug zum Gassigehen sind) werde ich wohl nochmal dackel versuchen

  • An der tierärztlichen Hochschule Hannover - einer phantastischen Einrichtung btw - wurde sie dann operiert und lag dort eine Woche stationär.


    Ich hatte letzte Woche die Möglichkeit die TIHO zu besuchen und hinter die Kulissen zu schauen. Ich muss dir da vollends zustimmen. Sowohl was das Personal angeht, als auch die Einrichtung selber und eben die Resourcennutzung ist es dort phänomenal! Und wenn man bedenkt, dass dort auf engstem Raum so effektiv gearbeitet werden kann.... da könnte so manche Unternehmen neidisch werden.


    Unsere Hündin, eine Berner Sennenhündin, mussten wir nach vielen Metastasen im Bauchraum leider vor Jahren einschläfern. Aber bis dahin war sie eine treue Familienhündin, die natürlich ihren Auslauf brauchte. Bei einer Mietwohnung ohne (großen) Garten würde mir bei Hunden solcher Größe immer etwas mulmig. Klar kann man den Hund morgens und abends ausführen, aber idealer empfinde ich schon eine gewisse Eigenständigkeit des Hundes, der im Garten sich frei bewegen kann.


    Und wie schon erwähnt, ohne eine Vernünftige Erziehung beider Parteien führt eine Hundehaltung zu nichts! Und das hat (bei uns) auch ohne Hundeschule sehr gut funktioniert. Sogar soweit, dass der Postbote solange angebellt und angeknurrt wird, bis er das Leckerli rausholt. :D

  • Das wäre dann (achtung, on-topic) sowas wie ein Pre dessen Slider Mechanismus von Samsung stammt

    Träumer :thumbup:


    P.S.: Das ist mir auch noch nie passiert, dass ich mit dem Ausgangsposting schon offtopic war. ;) Macht aber ruhig weiter. Keine Sorge. meine das oben nicht ernst. ;)

    Danke :thumbup:


    @DH:
    Danke für den ausfühlichen Bericht, du hast uns den RHD echt schon schmackhaft gemacht.
    Die Bilder von deinen beiden sind echt klasse, super süsse Mäuse, ähhhhhhh, Dackelz :love: :love: :love:


    Kennst du zufällig einen seriösen Züchter im Kreis Recklinghausen? Könnte ja sein.


    Jack Russel gefielen uns von der Optik, habe mir aber auch sagen lassen das diese "sehr" lebendig sind.
    Bei Beagle gefiel uns die, von allen Seiten gelobte, Intelligenz. Dann hätte wenigstens einer in der Familie was auf dem Kasten. :D :D :D


    Habe durch Freunde schon einschlägige Erfahrungen mit Hunden, bin also nicht so ganz unbedarft. Da die Kinder (25, 19) nun bald beide aus dem Haus sind, braucht man ja was neues zum umsorgen. Väter kennen das ;) Und ausserdem brauch ich mal jemanden der mich aus dem Haus treibt. zwinker
    Also der RHD kommt auf jeden Fall in die engere Wahl. :love:

  • Kennst du zufällig einen seriösen Züchter im Kreis Recklinghausen? Könnte ja sein.

    Unsere Jüngste ist wie gesagt, aus Hamm/Westf. - wäre ja nicht soweit weg von Re. (Bin übrigens in Dorsten zur Schule gegangen) Du kannst aber auch auf der Website vom Deutschen Teckelclub(DTK) nach Welpen / Züchtern im Umfeld gucken. Den DTK selber mag ich nicht so, aber die Infos sind Gold wert und zuverlässig.

  • Danke für die schnelle Antwort.
    Habe gelesen, dass im Zeckenland Dortmund ein Züchter ist, werde mit dem mal Kontakt auf nehmen.
    Was ist den deiner Meinung nach das richtige Alter für eine Welpe und auch Preis. Da streiten sich ja auch die Geister.

  • Darf ich vorstellen


    Käptn Jack


    Ist ein Grünwangenrotschwanzsittich und bekommt im Frühling eine Freundin/Frau.
    Er ist so zahm wie ein Stück Toastbrot. Er fliegt so gut wie nicht weg- ein bisschen nervt er auch (weil er einfach nicht wegfliegt!!!)


    Mit nach draussen nehmen wir ihn dennoch nicht.
    aber stillsitzen zum fotografieren kann er einfach nicht.


    Vögel können wohl auch nicht so richtig stillsitzen (vor allem sitzen : ) )
    zum Schluss habe ich es dann doch noch einigermassen hinbekommen Vermutlich weil ich ihn mal angeblitzt habe und er erstmal nichts sehen konnte.
    Momentan hängt er wieder bei mir auf der Schulter herum und kuschelt sich gelegentlich an meinen Hals.

  • Extra für koermit ein Ontopic-Beitrag ;)


    Hier meine 2 Dicken:


    [Blocked Image: http://www.kozi.at/bilder/Manou_1024.jpg]


    [Blocked Image: http://www.kozi.at/bilder/Nameless_1024.jpg]


    Beide ca. 11 Jahre alt und Diabetiker :(


    Hatte auch mal einen Hund. Aber nur einen Kleinen: Neufundländer. Das war ein Hund und nicht diese kleinen komischen behaarten Viecher :D

  • Was ist den deiner Meinung nach das richtige Alter für eine Welpe und auch Preis. Da streiten sich ja auch die Geister.

    Alter: ab der 12. Woche - nicht früher.
    Preis: Bei Teckelwelpen imho ab 400 € - habe allerdings vor 16 Monaten zum letzten Mal geschaut.

  • Sehr schöner Thread.
    Ich stelle dann hier mal "Destiny vom Grundbachtal" vor. Dusty (Rufname) ist ein Löwchen, eine recht unbekannte Rasse die schon seit eh und je als Schoß- und Familienhund gezüchtet wird. Diese Rasse hat einige unschlagbare Vorteile: kein Unterfell, kein Fellwechsel und sie löst keine Allergien aus. Wir mochten es Anfangs nicht recht glauben, aber Dusty verliert wirklich keine Haare. Lediglich beim kämmen (3 mal in der Woche reicht aus) sind ein paar Haare im Kamm oder Bürste. Dafür muss man sie etwa alle 3 Monate scheeren, denn das Fell wächst und wächst und wir sind schon auf den Winter gespannt, wenn ihr die "Schnee-Klüngel" im Fell hängen werden. ;)


    Wer nun bei Google nach Bildern von Löwchen sucht, findet eine große Anzahl durchgestyleter Tiere, die dem Namen Löwchen alle Ehre machen. Den Arsch bis auf die Haut blank rasiert, Kopf und Hals eine Mähne, fast bis zum Boden. Daß es auch anders geht, seht ihr hier:

  • Ich steh total auf unsere Dusty, ein Löwchen. Pflegeleicht, gelehrig, im Bewegungsbedarf recht angepasst und schmusig. Sie kann Stunden spazieren gehen, ihr reicht aber auch der Garten aus. Spielen tut sie gerne, kann sich aber auch gut mehrere Stunden allein beschäftigen. Sie ist gut in der Wohnung zu halten und haart nicht.

    Snoogie war zwar schneller, aber ich lade den Text und das Bild doch noch hoch.

  • Denke mal, das große Hund nicht in die Wohnung passen.


    Unser 31-kg-Hund passt gut in eine 80qm-Wohnung. Im Avatar sieht man ihn. A propos: Danke, koermit, für diesen Thread! :thumbup: Was er liebt - als Schäfer-Windhund-Mischling: Neben dem Auto herrennen (wir haben eine ungeteerte, aber offizielle Straße, auf der er in der Wiese laufen kann). Ich rate allgemein zu Mischlingen: Man sagt, die seien robuster, und es gibt sehr nette Mischungen. Es muss ja nicht Dackel-Dogge sein... ;) Und: Größere Hunde, die gut erzogen sind, sind ruhiger (manchmal auch für die Nachbarschaft wichtig!) und besser zu führen als kleine "Kläffer". Schlecht erzogene große Hunde sind dagegen ein Graus (können aber nichts dafür... aber das wurde hier bereits mehrmals gesagt). Ich persönlich würde einen "Schoßhund" oder alles, woran man einen Luftballon binden muss, um nicht versehentlich draufzusteigen, nur mit Widerstand und im Notfall nehmen. Trotzdem gefallen mir Dackel vom Charakter wie vom Aussehen her sehr gut - ich glaube aber, dass ich nicht der Typ dafür wäre...


    Jack Russel


    sowie


    Mir persönlich sind Jack Russel zu unruhig, ewig am hochspringen und rumkläffen.


    Jack Russel haben einen Nachteil: Man muss eigentlich ein Pferd haben. ;)


    Ansonsten kann ich hier murasakiis Meinung nur bestätigen, Jackies sind leider oft genug ziemlich durchgeknallt, dazu "weil sie ja so klein und süß sind" nicht oder schlecht erzogen. Es gibt aber sehr positive Ausnahmen von Jackies, die ich auch entsprechend schätze. Und süß sind sie, zugegeben.


    Er ist so zahm wie ein Stück Toastbrot.


    :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Tierfreundliche Grüße,


    fluteman

    Wer rastet, der rostet. Wer rast verliert.


    :love: Danke, dass es dieses Forum (immer noch) gibt! :love: