Hallo,
im Tungsten T5 gibt es 55 MB Hauptspeicher (auch Programmspeicher oder
fälschlich RAM genannt) und 160 MB "INTERNAL". Beides sind EEPROM-
Speicher.
Auf INTERNAL kann man im Laufwerksmodus zugreifen, auf den Hauptspeicher
nur per HotSync.
Daneben gibt es noch einen unzugänglichen Speicherbereich von 41 MB, in
dem vermutlich der Kernel und die vom Hersteller eingebauten Programme
einen erweiterten Hard-Reset, genannt "Zero Out Reset", überwintern.
Merkwürdig finde ich, dass sich im Gegensatz zur Angabe im Handbuch diese
"eingebauten" Programme löschen lassen. (Nach dem Hard-Reset sind sie
allerdings wieder da.)
Bisher hatte ich keine HotSync-Möglichkeit mit dem Desktop-PC (weil Linux)
und habe alles per Laufwerkmodus in INTERNAL-Applications geschoben und
dort gestartet. Meist funktionierte das. Manchmal, aber nicht immer,
erschien dann sogar ein Programmsymbol unter "Anwendungen" (Häuschentaste
links unten).
Hat man Nachteile, wenn man Programme auf diese Art installiert?
Oder sogar Vorteile? Geht es überhaupt mit allen Programmen?
(Ich denke, nein.) Wovon hängt das ab?
Nun habe ich gnome-pilot entdeckt und zum Installieren meines
Langenscheidt-Wörterbuchs benutzt. Es enthält eine Sounddatei, die mit
ihren 88 MB nicht in obige 55 MB hineinpasste. Der HotSync musste
daraufhin mit Softreset abgebrochen werden. Wie funktioniert das mit der
originalen Palm-Desktop-Software? Werden die großen Dateien in INTERNAL-
Applications geschoben und nur die .prc in den Hauptspeicher? So habe ich
es dann jedenfalls gemacht und so funktioniert es. Dennoch interessiert
mich, ob das so gedacht ist.
Mich interessiert auch, ob Programme, die in INTERNAL-Applications liegen,
beim Start temporär in den Hauptspeicher wandern oder in INTERNAL
ausgeführt werden. Wenn sie in INTERNAL laufen: Was ist dann der
Unterschied zum Hauptspeicher?
Fragen über Fragen. Vielleicht erbarmt sich jemand mit Erläuterungen oder
hilfreichen Links.
Gruß Werner