Posts by leupin

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    Hallo zusammen,
    ich habe das gleich Problem ebenfalls mit meinem vor wenigen Tagen gekauften K700i festgestellt:
    Als Firmwareversion wird bei mir R2AE033 angegeben.
    Aufgrund verschiedener Infos auf dem Internet scheint sich das Problem mit einem Firmware-Update des Handys auf die Version R2AY004 beheben zu lassen - ich habe auf jeden Fall meines heute mal bei einem ServicePoint zum Updaten vorbeigebracht - ich werde über das Ergebnis berichten, sobald ich das Handy zurückerhalten habe...


    Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
    Andreas

    Hallo a274603,
    falls Du Dich für Digi-Map entscheiden solltest, würde ich mit dem Kauf noch bis zum Kartenupdate in ca. einem Monat warten - dann hättest Du gleich das neuste Kartenmaterial (und bezahlst dann dafür nicht nochmals separat) und voraussichtlich auch den neusten Programmupdate (letzteres ist zwar nicht relevant, da die Programmupdates sowieso kostenlos sind...)
    Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
    Andreas

    Hallo Manfred,
    "Mogelpackung" - jein...
    Man muss natürlich umgekehrt sehen, dass dafür beim T5 nicht mehr alle Programme im storage heap des "volatilen RAM" liegen - dies hat einerseits den Vorteil, dass die Programme und Daten bei Tiefladung des Akku nicht verloren sind...
    Weiterhin sind natürlich 10 Mbyte Cache im allgemeinen schon genug, wenn die Daten "Segmentweise" vom "non-volatile" Memory in das Cache geladen werden können, das non-volatile Memory ist in diesem Fall so etwas wie Virtueller Speicher beim PC- in dieser Beziehung ist Navigationssoftware natürlich etwas ein Spezialfall, da hier neben dem Programm noch zusammenhängende Kartendaten möglichst en bloc in das Cache transferiert werden - dies gibt dann insbesondere dann rasch mal Probleme, wenn z.B. andere Programme Ihren im Speicher benutzten Platz nach dem Beenden nicht leeren oder wenn eine Navigationssoftware umgekehrt um sich selbst Platz im Cache zu schaffen, Daten löscht, welche noch von anderen Programmen benutzt werden (ein Teil dieser Probleme sollte aber mit dem neuen OS-Update behoben worden sein...)
    In diesem Sinne hast Du natürlich schon recht, dass die neue Speicherverwaltung der T5, Treo650 oder auch des LifeDrive nicht unerhebliche Probleme für die Entwickler von Navigationssoftware stellt. Dass dem so ist, ist ja auch daran zu erkennen, dass eigentlich alle Navi-Hersteller für den Palm auf die eine oder andere Art mit diesen Problemen kämpfen...
    Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
    Andreas

    Hallo Manfred,
    die "Speicherknappheit" beim T5 ist ein bekanntes Problem (es gibt dazu z.B. unter http://www.digi-map.de im Forum unter Knowledgebase einige Infos).
    Im Gegensatz zum T3 mit ca. 11 Mbytes Dynamischem und maximal 52 Mbytes Storage heap besitzt der T5 "nur" je ein Cache-Memory (volatiles Memory) von 6 Mbytes für den Dynamischen und ca. 10 Mbytes für den Storage Heap, worin die Programme während der Ausführung laufen müssen - die angegebenen 160 resp. z.T. sogar 256 Mbytes non-volatile-Memory sind dagegen eher mit einer HD (das heisst dem Massenspeicher) beim PC zu vergleichen...


    Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
    Andreas

    Hallo Cuddle Bear,
    Du meinst wahrscheinlich den Baregg-Tunnel? Ich habe es gerade eben mal ausprobiert, ich kann aber den Effekt auf die Schnelle nicht nachvollziehen (mit Version 2.62, Autobahn eine Stufe nach links) - der Tunnel selbst ist ja seit der neuen zusätzlichen Röhre recht komplex.. Aber ich denke, es macht hier keinen Sinn, das Ganze allzu intensiv auszudiskutieren - Du kannst mir aber gerne ein Mail schicken, wenn Du an weiteren Vergleichen interessiert bist (E-Mail Adresse unter meinem Profil im Digi-Map-Forum zu finden)
    Mit freundlichen Grüssen
    Andreas

    Hallo Buddy,
    die "leupinsche Methode" ist insofern überflüssig, dass die Kacheln nicht mehr in einer bestimmten Reihenfolge erstellt werden müssen...
    Weiterhin können aber durch geschickte Wahl der Kachelgrenzen Randeffekte minimiert werden... ;)


    Allerdings glaube ich eher weniger daran, dass bei Cuddle Bear beim Abfahren von der Autobahn "klassische" Randeffekte eine Rolle spielen. Es stellt sich hier für mich die Frage, ob abgefahren und unmittelbar, d.h. bei der gleichen Auffahrt wieder aufgefahren wird, oder ob ein Umweg von einer Ausfahrt zu einer der folgenden Auffahrten berechnet wird. Letzteren Fall hatte ich auch schon und er lässt sich tatsächlich durch eine andere Wahl der Kachelränder in den meisten Fällen beheben, die Ursache dafür ist mir aber (noch) nicht klar...


    Ich habe umgekehrt aber - wie Du - in Einzelfällen auch schon bessere Routingergebnisse erhalten, wenn ich den Autobahnschieber eine Stufe nach links verschoben habe - für wirklich "optimale" Routingergebnisse scheint hier etwas experimentieren angesagt zu sein - allerdings kommt es ja in den meisten Fällen nicht unbedingt auf 1, 2 Minuten an, so dass ich eigentlich die Profilstellung (fast) immer in "Neutralstellung" verwende...


    Mit freundlichen Grüssen
    Andreas

    Quote

    Original von wolf
    Die 5% beziehen sich aber auf was anderes:
    "Alle Prozentangaben beziehen sich auf Prozent Bevölkerung." steht ganz unten.
    Verstehen muss ich das aber nicht... ;)


    Na so schwierig ist das nun doch auch nicht zu verstehen: nur 5% der Bevölkerung in Kroatien haben ein Auto, das geeignet ist, die "major roads" überhaupt zu befahren... :D
    Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
    Andreas

    Hallo zusammen,

    Quote

    Original von wolf
    Bei Digimap gibt`s was Neues:
    "Der Kollege Christian Schwarz hat die Firma HEKOSOFT verlassen. Ich (Frank Zibull) bin sozusagen sein Nachfolger. "


    Zur allgemeinen Klarstellung: dabei handelt es sich um ein (von Wolfgang schlecht gekennzeichnetes Zitat" aus dem Digi-Map-Forum. Allerdings daraus einen Führungswechsel postulieren zu wollen, scheint mir doch etwas vermessen - gewechselt hat eigentlich nur die Person, welche für die Kundenkontakte resp. Information zuständig ist...


    Wolfgang: ich finde es zumindest ungeschickt von Dir, Dich über eine aktuelle Software auszulassen, welche Du seit Version 2.313 nicht mehr benutzt...


    @Buddy: Wolfgang hat, als er sich noch aktiv am Digi-Map-Forum beteiligt hat, in vielen Fällen durchaus auch nützliche Kommentare und Ratschläge abgegeben...


    ... solche "Duelle" nützen IMHO nun wirklich niemandem (sie bringen weder die eine noch andere Software weiter) und sollten doch tunlichst vermieden werden...


    Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
    Andreas

    Hallo Ilja,
    bei mir funktionierts soweit ich feststellen kann mit dem neusten Kartenmaterial sehr gut - allerdings kann ich natürlich vielerorts nicht feststellen, ob nun wirklich alle Vorkommen einer Strasse gefunden werden...
    MfG aus der Schweiz
    Andreas


    PS: Für Berliner Str. findet Digimap in Version 2.60 9 Vorkommen...

    Hallo zusammen

    Quote

    buddy=hekosoftmitarbeiter


    ...dem ist sicher nicht so...

    Quote

    Nichtsdestotrotz klingen die ersten Berichte im Hekosoft-Forum nicht gerade berauschend...


    ...berauschend vielleicht nicht, nichtsdestotrotz wurden in der 2.60 insbesondere bei der Suchmaschine einige Verbesserungen zu Bugs eingebracht, welche in früheren Versionen (2.50 ff.) im Hekosoft-Forum zu teilweise heftigen Diskussionen Anlass gegeben haben...
    Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
    Andreas

    Hallo Buddy,
    wo hast Du die neue Version gefunden? - bei mir ist auf MyDigiMap nichts von einer neuen Version zu finden... Vermutlich ist deshalb diese Ankündigung noch etwas verfrüht, auch wenn das neue Kartenmaterial inkl. der neuen Version bereits bei einigen Benutzern eingetroffen ist... ;)
    MfG aus der Schweiz
    Andreas

    Hallo buda,
    bin mit Dir voll einverstanden, dass es heute kein Problem mehr ist, auch grosse Karten auf eine SD-Karte zu laden (im Extremfall ganz Europa auf eine SD-Karte). Der begrenzende Speicher ist aber nicht der SD-Kartenplatz, sondern des RAM des PDA selbst (beim T3 64 Mbytes abzüglich der Ressourcen, welche für andere Programme benötigt werden) . Um die Berechnungen durchzuführen, müssen die Kartendaten mal in dieses RAM und damit dies möglich ist, müssen die Daten auf der Karte in Teilbereiche zerlegt werden (sei es nun bei TomTom oder bei DigiMap). Dies ist ja im Prinzip das Gleiche bei einem PC, wo Du die Daten auch vom "Massenspeicher Harddisk" ins RAM laden musst, um Programme laufen zu lassen (zumindest laufen die Programme dann erheblich schneller, als wenn ich auf die Daten direkt auf der HD zugreife...). Von daher ist es doch eigentlich völlig egal, ob die Kartendaten auf der SD-Karte schon segmentiert (d.h. als Teilkacheln) abgelegt sind (dies gibt weniger Aufwand beim Laden ins RAM) oder als eine Gesamtkarte, die dann während der Bearbeitung aufgeteilt werden muss...
    Nur das ist meine Aussage...
    Aber ich denke, dass wir eigentlich mit unseren Aussagen völlig übereinstimmen, die ganze Sache nur mit anderen Worten von einer anderen Seite her beleuchten...
    Mit freundlichen Grüssen
    Andreas

    Hallo buda,
    einfach, damit ich richtig verstanden werde: ich wehre mich nicht grundsätzlich gegen die Aufhebung der 32000-Knoten Begrenzung und ich behaupte auch nicht, dass durch eine geeignete Programmierung (z.B. Zusammenfügen von Teilkacheln zu einer grösseren geeigneten Karte für das Routing direkt auf dem Palm) nicht noch eine deutliche Verbesserung der Routingergebnisse bei Digi-Map möglich ist.
    Wovor ich einfach warnen möchte ist, zu grosse Erwartungen in eine Erhöhung der Knotenzahl zu setzen:
    1. setzt da schon das vorhandene RAM im PDA selbst Grenzen
    2. bringt beispielsweise eine Vervierfachung der Knotenzahl bei gleichem Detaillierungsgrad nur eine Verdoppelung der Kantenlänge der Kachel
    3.sind für mich eigentlich die grössere Schwierigkeit bei Digi-Map die aktuell statischen Teilkacheln, welche insbesondere bei Start- und Zielpunkten am Rand der Kacheln zu Randproblemen führen können. Solange die Kacheln aber weiterhin statisch bleiben, kannst Du auch mit einer Vergrösserung der Knotenzahl diese Randeffekte nicht zum Verschwinden bringen. Bessere Abhilfe würde hier vermutlich nur ein Algorithmus schaffen, welcher Teilkacheln wieder so zusammenfügen könnte, dass Start- und Zielpunkte möglichst zentral auf die resultierende Kachel zu liegen kommen (oder zumindest die Möglichkeit, anstatt einer Teilkachel mehrere Kacheln gleichzeitig ins RAM zu laden - was aber fast identisch ist...). Für einen solchen Algorithmus wären aber IMHO zu grosse Teilkacheln eher hinderlich...
    Mit freundlichen Grüssen
    Andreas

    Hallo zusammen,
    glaubt Ihr wirklich, dass die aktuelle 32'000-Knoten Einschränkung für die Teilkacheln bei Digi-Map eine signifikante Einschränkung für das Routing darstellt - ich bin davon gar nicht überzeugt (siehe oben), lasse mich aber gerne durch eine stichhaltige Argumentation vom Gegenteil überzeugen...
    Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
    Andreas

    Hallo Buda,
    wie schon gesagt, ist die 32'000 Knoten Limitierung nicht der begrenzende Faktor - wenn Du für gesamt Deutschland bei Digi-Map über die Detailkacheln verfügst, hast Du im Prinzip (wie bei TomTom mit einer Karte) die gesamte notwendige Information verfügbar (unabhängig davon, dass die Information aus Handhabbarkeitsgründen in "32000-Knoten-Segmente" oder anders gestückelt aufgeteilt ist) - limitierend ist aber bei den jetzigen Programmversionen von Digi-Map die statische Verwendung dieser Kachelung, d.h. dass es nicht möglich ist, aus den auf der SD-Karte abgelegten Kacheln in Echtzeit auf dem Palm dynamische, für das Routing besser geeignete Karten zusammenzusetzen. Uebersichtskarten wären dadurch im Prinzip überflüssig, könnten aber zur Beschleunigung des Algorithmus' trotzdem weiter verwendet werden (so falsch ist die bei Digi-Map zu Grunde gelegte Annahme, dass ich für grosse Strecken primär Autobahnen und Bundesstrassen benützen werde, ja doch wohl nicht...)


    Uebrigens ist IMHO bei TomTom die Grösse der Karten einfach dadurch begrenzt, dass nur gesamte Länder auf die SD-Karte abgelegt werden können - dadurch wird das länderübergreifende Routing schwierig (oder ist dem mit den neuen TomTom-Versionen nicht mehr so?)


    MfG
    Andreas


    PS: buda: habe es auch nicht negativ aufgefasst ;)


    @Buddy: auch ich entschuldige mich, für die etwas ausführlich geratenen Anmerkungen - aber es störte mich, dass IMHO hier der Hebel am falschen Ort (bei den 32000 Knoten) angesetzt wird...

    Hallo zusammen,
    Also so wie die Diskussion hier läuft, kann ich es mir nicht verklemmen, auch meinen Meinung zur 32'000 Knoten-Begrenzung bei den Kartenkacheln in Digi-Map zu äussern und einigen hier geäusserten Aussagen zu widersprechen. Dazu möchte ich drei Thesen aufstellen, welche ich anschliessend zu begründen versuche:
    1. Die 32000-Knoten-Begrenzung bei Digi-Map Kacheln hat IMHO nicht (nur) lizenzrechtliche, sondern sehr wohl auch technische Ursachen:
    Leute, die sich schon mal mit Programmierung befasst haben, wird die Zahl 32'000 nicht ganz unbekannt sein - sie definiert nämlich ziemlich genau den "Integer-Zahlenbereich", das heisst den Zahlenbereich, welcher sich mit 2 Bytes abdecken lässt. Da jeder Knoten in einer Digi-Map-Kachel zur eindeutigen Identifizierung eine "Hausnummer" zugeordnet wird, können also mit einem Integer maximal ca 32'000 (bei Verwendung eines "unsigned integer" vielleicht noch 64000 Knoten) indiziert werden. Natürlich bestünde auch die Möglichkeit, für diese Indizierung die nächst-grössere Integer-Zahl (den sogenannten "Long-Integer") zu verwenden, nun wären aber für die eindeutigen "Hausnummern" der Knoten nicht mehr nur 2, sondern 4 Bytes notwendig.
    Dies würde bei gleicher Knotenzahl zwar nicht zu einer Verdoppelung aber doch zu grösseren Dateigrössen für die in Digi-Map verwendeten Kacheln führen (aktuell liegen die grössten Kachelgrössen mit 32'000 Knoten bei Digi-Map so ca. bei 7 MBytes, bei Verwendung von Long-Integers für die Indizierung würde ich bei der gleichen Kachel von midestens ca. 8 Mbytes ausgehen, bei Karten mit 64000 Knoten von 12-16 Mbytes etc.) - diese Kachelgrösse muss nun in Relation gesetzt werden zum auf dem Palm vorhandenen Kernspeicher (denn nur der kann für die Routenberechnung genutzt werden) - insbesondere bei älteren Palms war aber dieser Kernspeicher beispeilsweise beim m515 auf 8 Mbytes begrenzt (bei einem T3 liegt dieser nutzbare Kernspeicher nun bei so ca. 56 Mbytes beim T5 aber anscheinend wieder nur bei ca. 10 Mbytes...). Und hier zeigt es sich einfach, dass Digi-Map seine Ursprünge noch bei Palms mit begrenzter Speicherkapazität hatte und zur Not auch heute noch mit grossen Einschränkungen auf diesen Geräten lauffähig ist.
    (13.5.: Zahlen geändert, da ich den Einfluss von Long-Inteters anstelle von Integers vermutlich etwas überschätzt habe...)
    TomTom User werden nun einwenden, dass es doch hier auch möglich sei, eine ganze Deutschlandkarte als eine Kachel auf die Speicherkarte zu laden - dazu komme ich in der nun gleich folgenden These.


    2. Auch TomTom muss die auf der SD-Karte liegende Gesamtkarte z.B. für Deutschland für die Routenberechnung in kleinere Teilkacheln zerlegen:
    Diese These ist meiner Meinung nach sehr einfach einsichtig: Bei Digi-Map passen die Kartendaten für ganz Deutschland so in etwa auf eine 256 MByte SD-Karte. Ich gehe mal davon aus, dass sich dies bei TomTom so ziemlich in ähnlichen Grössenordnungen abspielt. Vergleicht man nun die Grösse dieser Karte mit dem verfügbaren Kernspeicher bei einem T3 (wie oben gesagt wahrscheinlich im Idealfall so ca. 56 Mbytes) so sieht man sehr rasch, dass nicht die gesamte Karte aufs Mal in diesen Kernspeicher passt. Zudem braucht auch das Programm selbst während der Routenberechnung noch Speicher. Im Gegensatz aber zu Digi-Map, bei dem die Kartenkacheln schon in für den Palm handhabbarer Grösse auf der Speicherkarte abgelegt sind, muss nun TomTom die Karte direkt während der Routenberechnung in für den Palm nutzbare Teilsegmente zerlegen. Wie dies genau geschieht, kann ich nicht sagen, da ich TomTom dafür zu wenig gut kenne (eine Möglichkeit wäre z.B. zuerst nur Autobahnen und Ueberlandstrassen in den Speicher zu laden und anschliessend in einem gewissen Umkreis um Start und Ziel den Detaillierungsgrad zu erhöhen).
    Diese Zerlegung der Kartendaten direkt auf dem Palm hat nun einerseits den Vorteil, dass die Zerlegung selbst für die Routenberechnung idealer vorgenommen werden kann als bei den vordefinierten Karten von Digi-Map, andererseits ist dieser Vorgang sehr rechenaufwändig und wiederum speicherplatzhungrig - nicht umsonst wurde ursprünglich als Mindestanforderung für den TomTom Navigator ein T3 mit schnellem Prozessor und genügend Speicherplatz gefordert...
    Auch hier zeigt es sich wieder, dass Digi-Map ursprünglich für ältere Palms mit weniger Speicher- und Prozessorressourcen entwickelt wurde: hier werden möglichst viele der rechen- und speicherintensiven Berechnungen bereits auf dem PC mit seinen (zumindest im Vergleich zu den älteren Palms) ungleich grösseren Ressourcen durchgeführt. Der Vorteil liegt auf der Hand, dieser Vorteil wird aber mit einer deutlich wenig flexiblen Kachelung auf dem Palm erkauft (zumindest solange auf leistungsstärkeren Palms nicht wieder mehrere Kacheln zu einer besser geeigneten grösseren Kachel zusammengefügt werden können - dies wäre dann das sogenannte "seamless routing", welches von Hekosoft auch schon mal zumindest andiskutiert wurde...)


    3. Die Problematik liegt nicht primär bei der 32'000-Knoten Begrenzung der Digi-Map-Kacheln, sondern vielmehr bei der aktuell noch wenig flexiblen Wahlmöglichkeit der Detailkacheln:
    Die Bedeutung der Begrenzung der Digi-Map-Kacheln auf 32000 Knoten wird IMHO massiv überschätzt. Digi-Map zeigt eigentlich nur dann systembedingt Schwächen beim Routing, wenn entweder der Start oder das Ziel in "Fahrtrichtung" im Randbereich einer Detailkachel liegen (mal abgesehen natürlich von einigen Bugs in einigen der vergangenen Programmversionen). Diese Problematik könnte dann in den fast 100% der Fälle gelöst werden, wenn es gelingen würde, aus den auf der SD-Karte abgelegten Kartenkacheln eine Detailkachel je bei Start und Ziel so zusammenzusetzen, dass Start und Zielpunkt möglichst zentral in den resultierenden Kacheln zu liegen kämen. Umgekehrt würde bei Beibehaltung der "fixen" Kartenkachelung auch eine Erhöhung pro Kartenkacheln möglichen Knoten die jetzige Problematik von Digi-Map in den Randbereichen auch der neuen, grösseren Kacheln nicht lösen können.


    Sorry, für die doch recht technischen Ausführungen - aber ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass die einseitige Kritik an der 32000-Knoten-Begrenzung bei den Digi-Map-Kacheln IMHO am Kern der Sache vorbeizielen...


    Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
    Andreas

    Hallo Jan,
    wenn Du Dir Zeit nimmts bis Mai, kannst Du Dich dann immer noch entscheiden, ob Du mit Tungsten T und DigiMap oder mit T3 und TomTom5 besser fährst (im Mai wird, wie ich annehme, mit dem Kartenupdate auch eine neue Digi-Map-Version rauskommen und Du kannst Dich ja dann bei den Usern der beiden Lösungen und deren Erfahrungen versuchen, schlau zu machen...)


    MfG
    Andreas