Posts by logic

    Hi Thorolf,

    Und was die Spiegel-Displays bei den MacBooks anbelangt, einfach nur ein No-Go, die von mir benutzten ThinkPads hatte das noch nie, zudem besitzen sie eine viel besserer Tastatur, sind problemlos aufrüstbar und kosten (gebraucht) noch sehr viel weniger. Selbst Schuld wer mit seinem Geld die Apple-Aktionäre noch reicher macht.


    die "Spiegel"-Displays nerven endlos sofern nicht achtsam ein ergonomischer Arbeitsplatz gewählt wird, richtig.
    Ein echtes Problem war das für mich in mittlerweile > 10 Jahren reiner MacBook Pro unterstützter Produktivität auf verschiedensten Modellen in der Realität nie. Von daher Entwarnung. Zumal sie in der Bildqualität die beim Anwender ankommt durchaus Vorteile bieten.


    Bezüglich der Tastaturqualität bin ich von den ThinkPads zutiefst überzeugt. Große Klasse. Hatte > 20 Jahre nichts anderes in Benutzung und konnte/wollte mir auch nichts anderes vorstellen.
    Dass sie aber besser sind als die der MacBooks ist eine religiöse Überzeugung ohne sachliche Unterstützung.
    Ab und an sitze ich an einem ThinkPad und empfinde es gegenüber den MacBook-Tastaturen, erst recht den aktuellen, als klaren Ausflug in die Vergangenheit.


    Der ganze Rest stimmt. Vollkommen. Wobei ich die Aufrüstbarkeit der gegenwärtigen ThinkPads nie untersuchte. Ich fürchte, was wir damals mal eben "on the fly" wechselten, kurz: alles, ist auch dort heute Geschichte. In punkto negativer Servicequalität in Eigenregie jedoch ist Cupertino tatsächlich gesichert auf einem Spitzenplatz. Schade. Sehr schade!


    Resümee:
    Trotz teils versponnener Ausflüge in sinnlose Zielsetzungen, wie dünnere Geräte, noch dünner und dünn bis zum schraubenlosen Klebstoffklumpen sowie bedauernswert anwendungsfremder Kastration von Schnittstellen etc. ... Am Ende gilt, es handelt sich für die Mehrheit unter uns um ein Werkzeug. Und da zählt pragmatisch die Gesamtperformance aus Nutzbarkeit, Produktivität, Haltbarkeit, Wiederverkaufswert und vielleicht auch ein bisschen die Freude am Wirken in der Kosten-Nutzen-Relation.
    Hier gibt es bedauerlicherweise keinen Mitbewerber. Ja, Thorolf - nicht einen einzigen. Nicht einmal einen der auch nur in die Nähe kommt!
    Und das liegt nicht am (vermeintlich) einzigartigen Konzept aus Hard- und Software nebst (individuell möglicherweise empfundener) Attraktivität oder gar einem Vendor-Lock-In. Der Grund liegt im Totalversagen des gesamten Restmarktes der, das sei durchaus provozierend übertrieben dargestellt, seit dem ersten IBM-Gerät sich ständig peinlich selbst zitierend auf der Stelle tritt.


    logic

    Hallo bobo,

    Moin Logic!
    Was bei mir früher der Wunsch nach klein war, ist heute der Wunsch nach gross! Altersweitsichtigkeit lässt grüssen.


    wie wahr! Ich kann meiner Vorliebe für sehr feine und kleine Details leider bereits geraume Zeit nicht mehr ohne optische Hilfe frönen. Diese von mir als "Behinderung" empfundene Einschränkung gehört für mich individuell zu den größten "Schmerzen" des älter werdens ...


    Hätte früher nie gedacht, wieviel Spass die 17" Kisten mit mattem Bildschirm machen und sind auch nicht wesentlich mehr Gepäck als die mit 15".

    Empfinde ich noch heute so. Für mich wäre die Abstufung 17er mit aktueller Displaytechnologie einerseits und, für das leichte Gepäck, ein iPad Pro andererseits die genau richtige Kombination. Tatsächlich würde ich aus Änderungen in meinen Anforderungen an transportablem Notebook und immensen Leistungssteigerungen bei den iPads, das Notebook wohl auch meist lassen wo es ist.


    Erfreulicherweise habe ich vor kurzem ein 17"MBP4,1 aus der Bucht ergattert und das beste war, dass es ein Austauschgerät mit vermutlich neuer GPU ist. Es lohnt sich ein Blick "unter die Haube" bei Euren Geräten ... Ein grüner Punkt auf der Leiste im RAM-Speicher Fach zeigt an, dass eine Austausch-Platine mit neuer GPU verbaut ist.

    Da ich noch zwei 17er im Büro habe (aus sentimentalen Gründen), reicht mir das Portfolio. Im Einsatz ist hingegen recht aktuelle Hardware - man kann's eben oft doch einfach nicht lassen wenn es Neues gibt.
    Sollte ich mal so richtig Zeit finden, werde ich es mir wohl gönnen der vorhandene Historie wieder Leben einzuhauchen. Würde mir richtig Freude bereiten!


    logic

    Hallo Slubber,

    Ja, der 17 Zöller hat ein traumhaft mattes Display.

    ab der Modellreihe mit der schwarzen Tastatur war das (leider) Geschichte.


    Das ist für mich okulistisch "gesehen" eine Wohltat.

    Meine Güte, Du bist ja "okul...", äh noch schlimmer als ich ... :D


    An Logic: https://www.amazon.de/gp/produ…tle_o00_s00?ie=UTF8&psc=1 Der Akku scheint mir halbwegs vertrauenswürdig.

    Macht "okulistisch" einen guten Eindruck. :pfeift:
    Für meine 17er würde ich bei gleichem Anbieter hier fündig. Leider taugen die Kritiken wohl noch weniger als selbst ein unterdurchschnittliches Produkt ...
    Bin auf Deine Erfahrungen gespannt.


    logic

    Hi bobo,


    vermutlich lesen eine unvermutet große Menge der Restbesucher in diesem Forum Deine ausführlichen Beschreibungen.
    Auch des Themas wegen (Mac) erklingt wenig Echo, verständlich.


    Gern möchte ich die Antwortstille unterbrechen und Dich mit einem "Weiter so!" ermutigen!
    Es gibt durchaus Interesse und Du findest Leser Deiner Erfahrungsberichte.
    Bei OS 9 handelt es sich bereits um einen Software-Dinosaurier und selbst die, die es noch kennen, haben wohl kaum noch Einsatzszenarien.
    Dennoch - oder erst recht - "Hut ab!"!


    Vielleicht verhelfen wir dem Forum mit einem neuen Themenbereich - rund um den Mac - zu einer kleinen Wiederauferstehung.
    Genug Tipps & Tricks-Potenzial scheint es zu geben ...


    Beste Grüße,


    logic

    Lieber kulf,


    was sanktioniert bzw. ahndet ein Bußgeld, wenn nicht einen Verstoß gg. ein Verbot oder einen Verhaltenskodex?
    Sicher überraschungsarm fand ich den Vergleich in diesem Fall übrigens angemessen und zulässig ... :whistling:


    Prost Neujahr :)

    Wobei man zumindest bei den Äpfeln auch gebraucht noch anständig Patte bekommt. Sprich die Wertstabilität ist gut.

    Richtig. Überraschend stabile Wiederverkaufswerte. In meinem Fall „darf“ ich dennoch einen Wertverlust in Höhe des Komplettpreises der damaligen ‘latest and greatest‘ Gadgets erwarten. Und das innerhalb eines Jahres. Darf man sich nicht schönrechnen. Muss man ja auch nicht mitmachen (aber ein bisschen bekloppt sind wir wohl alle ...) ... ;)


    [...] wir sind mittlerweile soweit, dass in Mobilgeräten Prozessoren verbaut werden, für die vor 15 Jahren jeder Serverbesitzer gekillt hätte. Die Preise sind jenseits von 2ooo EUR angekommen. Und doch muss man für "richtiges" Arbeiten immer mal wieder einen ach so oldschooligen PC/Laptop/Mac benutzen...)

    Ja, das Leistungsniveau ist beeindruckend. Hatte das aktuelle iPad Pro 12,9“ in der Hand und das lief, zurückhaltend ausgedrückt, schon „flüssig“. :love:
    In meiner Wunschkonfiguration dann leicht über 2k€, erst recht mit Smart Keyboard und Pencil ...
    Aber bei aller Liebe, auf ein Notebook möchte ich nicht verzichten. Für Web und Mail etc. bräuchte ich keines (mehr) ...


    Und beim iPad musst Du Dich schon anstrengen um auf über 2.000 EUR zu kommen.

    Ich nicht! :whistling: Mit ein wenig waltender Vernunft gebe ich Dir jedoch recht.


    Und nicht zu vergessen, mit einem 300 EUR iPad kann man fast dasselbe machen. Nur halt vielleicht nicht so schön und komfortabel.

    Stimmt auch. Genauso, wie man mit einem vernünftigen Polo/Golf etc. von A nach B kommt. Hier wie da, oft noch nicht einmal langsamer.

    Huch, kaum ist ein (schwacher) Herzschlag bei Palm zu erahnen, finden sich viele der alten Recken sofort an der Tastatur und melden sich mit Einschätzungen. Lest Ihr hier alle regelmäßig stumm mit? :) Dann wäre das Forum ja doch noch zu retten. :thumbup:
    Schon deshalb wünsche ich dem Vorhaben mehr Erfolg als ich ihn aus vielerlei Gründen erwarte.


    Aber wer weiß, vielleicht sind sie (TCL) clever und verschießen nicht gleich alles, was sie im Köcher vorhalten. Ein wenig mehr darf (muss) da schon noch aufblitzen, um mehr als eine schnell vergessene Sternschnuppe zu werden ...


    logic

    Hi Cecil,

    Ja, und damals kostete das Flagship eines Herstellers 379 EUR. Heute eher 1379 oder noch mehr :P

    da kannst Du leicht noch fast dreihundert Euronen drauflegen.
    Ja, vieles ist besser und die Geräte sowie Verarbeitung nicht vergleichbar. Aber machen sie auch vier Mal soviel Spaß? Für mich liegt die Antwort auf der Hand. Oder sollte ich besser sagen „in der Palm“? :whistling:


    Beste Grüße,


    logic

    Meine Begeisterung entspringt der schieren Kleinheit des Bose Mini. Ich habe nämlich noch einen anderen Kleinen hier stehen. Von dem war ich anfangs recht begeistert. Aber als dann der Bose Mini kam, merkte man den Unterschied dann doch sehr deutlich - allein in den Bässen.

    Ja, es gibt in der Tat Kleinstlautsprecher die weniger Musik spielen als die Boseprodukte. Die meisten davon kosten dann aber auch weniger als die Hälfte.
    Und, entscheidender, es gibt eine mindestens ebenso große Zahl an Mitbewerbern die es, zum Teil deutlich, besser machen.


    Du beschreibst Deinen Eindruck mit "merkte man den Unterschied dann doch sehr deutlich - allein in den Bässen".
    Das genau wird oft grundlegend falsch verstanden. Viel ist ungleich gut. Richtig ist gut! Und das ist schwer ...


    Ein Rotwein ist auch nicht besser oder ehrlicher, nur weil er süßer als ein anderer schmeckt. Natürlich entscheidet hier auch ein wenig die persönliche Präferenz. Aber der Korridor zur Wahrheit ist doch enger als das Angebot.
    So ist ein im schlechten Sinne fetter, unkontrollierter und wabernder Bass ebenso weit von der Wahrheit entfernt wie die gepantschten Frostschutzabfüllungen. Auch wenn sie den unbedarften Konsumenten nur allzu leicht täuschen können.
    Der Tieftonbereich ist sogar der physikalisch anspruchsvollste im Lautsprecherbau. Zudem nahezu linear abhängig von unvermeidbaren Parametern, wie z. B. bewegte Luftmenge und übermittelter Schalldruck, um nur wenige zu nennen. Und das können Klein(st)lautsprecher schon prinzipbedingt nur schwer bis gar nicht erreichen.
    Deshalb wird hier sehr viel getrickst. Heutzutage auch elektronisch. Mit mal mehr und mal weniger Erfolg ...


    Bose war bereits in den 90ern sehr erfolgreich mit einer realitätsfernen Satellitenserie aus dem Mikrokosmos.
    Unerfahrene Hörer waren beeindruckt von einem zunächst vermeintlich vollen, i. S. v. einen Großteil des hauptsächlich genutzten Frequenzbandes abdeckenden, Klangeindruck.
    Dabei mussten sie die Lautsprecher(chen) sogar suchen, so klein waren sie.
    Natürlich funktionierte dieser Trick nur mit Unterstützung eines versteckt aufgestellten Subwoofers. Voilá, die Kundschaft war beeindruckt und zahlte gern die absurd überhöhte Ablöse die der Handel aufrief.
    Papa wollte fetten Wumms, bekam aber von der "Regierung" niemals eine Freigabe für "normale" Lautsprecher. Da waren die Bosetrötchen in der halben Größe einer Coladose die Lösung, wie es schien. Der WAF stimmte, die Freigabe wurde erteilt und Papa ging, zunächst glücklich, nach Hause.
    Für die "Regierung" war das Thema damit für dieses Leben ausdiskutiert. Papa erkannte jedoch schnell, wie sehr er verladen wurde.
    Thema erledigt. Hobby eingestellt. Kulturverlust eingetreten.


    Schade. Für die Kunden. Aber auch für die ehrlichen Anbieter.


    Nur manchmal halten sich Mythen dann doch länger - wie wir sehen.


    Dabei ist das gar kein Vorwurf, eher bedauerlich.
    Woher soll jemand (Du bist hier ausdrücklich nicht gemeint!), der vielleicht sogar durch die eigenen Eltern über die sogenannte Erlebnisgastronomie, wie den Schachtelwirt mit dem großen M, als gültige Nahrungsaufnahme sozialisiert wird, aus eigener Erfahrung wissen, wie Essen wirklich schmeckt. Worin sich Fleisch und Gemüse und Salat, womöglich gar saisonal, unterscheiden.
    Wollen wir im einen wie anderen Thema qualitativ neue Grenzen erfahren, sind wir gefordert auszuprobieren. Zu schmecken. Auf die Bekömmlichkeit zu achten und auf Körper und Seele zu hören. Wo widerfährt uns im wahrsten Wortsinne abgespeist zu werden und wo lauern die verlockenden Feinschmeckerüberraschungen? Die, bei denen wir gespannt sind auf den nächsten Happen und ihn mit Freude kaum erwarten können.
    Wie oft wurdest Du beim großem M schon überrascht und wie oft konntest Du neue Ufer erklimmen bei der Verkostung von wirklicher Nahrung?
    Das Gleiche gilt für die Musik. Einfach mal über den Daumen geschätzt sind > 95 % der Veröffentlichungen, aber auch der Wiedergabeketten, so liebevoll kreiert und abgeschmeckt wie ein FastFood-Burger.
    Ob das dann erfüllender Genuss ist oder sein kann, darf, zum Glück, jeder für sich entscheiden. Nur denke ich, eine Entscheidung sollte bewusst getroffen werden. Und das ist, mangels Information und Erfahrung, meist nicht der Fall.


    Einen metaphorischen, guten Appetit wünscht,


    logic

    Habe heute Abend zwei Stunden lang eine LP/CD gehört, die mir schon seit 20 Jahren gefällt.

    Genau das habe ich mit meinen Posts im Nachbarthread gemeint.
    Hin- und Auseinandersetzen mit einem Werk. Oder mehreren. Genießen. Nachdenken. Fühlen. Schwelgen. Eine innere Reise antreten und irgendwann zurück kehren. Erholt. Beseelt. Und voller Tatendrang.
    Du kennst sie demnach doch, die Magie in der Musik. Stelle Dir erst einmal vor, wie viel Du "erlebst" wenn die Elektronik auch noch mitspielt ...
    Was war's denn eigentlich? LP oder CD? Vermute letzteres, denn eine Phonostufe dürfte dem von Dir beschriebenen Verstärker fehlen.


    logic

    Mit 16 habe ich mir zwei Braun Boxen für 600 Mark pro Stück gekauft. [...] Später kamen diverse Canton dazu. Und dann Quadral. Das muss reichen.

    Sagt wer? Und warum sagt er das?
    Lieber Slubber, ich kenne Dein Alter nicht, schätze aber, dass die Olympischen Spiele in München nur kurz vor den Erwerb Deiner Braun Lautsprecher in die Chronologie passen.
    Halte Dich mal eben fest. Es tut ein klein wenig weh, aber nur kurz:
    Auch wenn es überraschend erscheint, in den folgenden Jahrzehnten ist doch einiges geschehen. In Technik, Erkenntnis, Fertigkeit. In allen mir bekannten Bereichen des Lebens. Und oft begrüßen wir die Fortschritte.
    Einerseits hast Du in den vergangenen 10 Jahren > 3 Mal einen harten, sehr harten Schnitt und Neuanfang im Bereich PIM bzw. Smartphones hingelegt. Warst einer der großen Verfechter von PalmOS, später webOS, nicht zu vergessen die "Perlendiskussion", landetest bei BB und diskutierst heute über Android.
    Andererseits schreckst Du bei Produkten die Du ohne Änderung 4 bis 5 Mal so lange nutzt wie alle Mobilplattformen zusammen - und die in dieser Zeit ebenso alterten wie wir alle - nicht vor einer Aussage wie "Das muss reichen" zurück.
    Nicht falsch verstehen. Du darfst das sagen. Nur ist es eben nicht überzeugend logisch. Außer, Dir liegt wenig an der Musik und mehr an Smartphones. Aber das habe ich bislang so nicht heraus gelesen ...


    Ich habe einen Cousin, der lebt als Doppel-Doc in Italien [...] Musik ist seine große Leidenschaft. [...]
    Dem habe ich in seiner Villa dann aber mal klar gemacht, dass seine beiden Hochtöner kaputt waren, links und rechts - seit drei Jahren. Da hat er gestaunt.

    Ich hoffe, er ist kein HNO ... :D


    Ja, ich kenne jemanden, der für einen Verstärker auch mal 15 000 hinlegen würde. Die Kategorie ist mir echt zu hoch. Das ist Fetisch. Messtechnisch läuft da nicht mehr viel. Und hören würde man es wohl nicht.

    In der Tat muss man es nicht hören. Andererseits sind mir bislang sehr, sehr wenige Verstärker dieser Preisklasse begegnet, die nicht _deutlich_ besser waren als die für, sagen wir, ein Zehntel des Aderlasses. Ob jemand derart viel Geld in eine einzige Komponente steckt, überlegt er sich hoffentlich gut. Denn dazu gehört noch eine angemessene Quelle, entsprechende Verkabelung, eine taugliche Aufstellung und, nicht zuletzt, ein Satz fähiger Lautsprecher.
    Aber wer sind wir, darüber zu richten, wie andere ihre Moneten verjuxen? So lange sie diese ehrlich erworben haben ist mir das absolut wumpe ...
    Außerdem, wer im Glashaus ...


    Zumindest nicht ab 40 Jahren aufwärts (wohl besser gesagt: abwärts).

    Und genau hier beginnt die Reihe verhängnisvoller Irrtümer!


    Hören ist keine Frage der wahrnehmbaren oberen Grenzfrequenzen allein. Andernfalls gäbe es keine Dirigenten jenseits der 30. Und das wäre jammerschade!
    Nein, richtiges Hören setzt sich aus sehr viel mehr zusammen. Es gehört durchaus ein gerüttelt Maß an Erfahrung dazu. Ein Verständnis für die Musik, für Raum, Musikalität, Harmonien, den erfahrenen Klang akustischer Instrumente, ernstes Interesse UND die Liebe dazu!
    Aus all diesen Gründen zeigt selbst ein > 70 jähriger Dirigent, im Regelfall, einem 40 Jahre jüngeren Kollegen mit Leichtigkeit seine Grenzen auf.
    Messtechnisch verliert er übrigens ebenso klar. Aber nur dort ...


    Musik ist heute allgegenwärtig. Sagen wir, weil wir ständig berieselt werden. Aber ist sie das? Meiner Meinung nach nur eingeschränkt.
    Wir unterliegen in der Tat einer Dauerberieselung. Können kaum ausweichen von in Produkt und Wiedergabe fragwürdigsten "Werken", die uns - ob wir wollen oder nicht - in die Ohren gezwungen werden.
    Viele Menschen würden ohne jede Scheu sagen, sie haben auf oder vom Weg zur Arbeit Musik gehört. Im Autoradio, über das Smartphone, das was von den Sitznachbarn herüberschallte oder in durchschrittenen Gebäuden im Hintergrund lief. Nun, um ehrlich zu sein hat das überhaupt nichts mit Musik zu tun.


    Nimm Dir mal eine Gitarre und zupfe eine (gestimmte) Saite an. Schlage ein paar Tasten eines Klaviers an oder lausche einfach nur einem Saxofon oder einer Flöte.
    Nicht, während Du auf einem Bahnhof stehst, mit einem "Ruhe"Geräuschpegel von > 70 dB. Zu Hause. In einem ruhigen Raum.
    Nimm wahr was passiert. Wahrnehmung geschieht mit Deinem _ganzen_ Körper!
    Höre hin. Wiederhole es. Du wirst feststellen, die Saiten haben ein Zupf- oder Anschlagsgeräusch. Sie bauen den Ton auf und lassen ihn ausklingen. Das Saxofon oder die Flöte teilt Dir den Weg der Luft durch das Instrument mit. Sie klingt kehlig, hohl, trocken, ja manchmal zischt es ein wenig, weil die Klappen nicht richtig geschlossen haben oder der Finger nicht richtig positioniert war.
    Sind Dir jemals solche Gedanken gekommen beim "Konserven"konsum aus dem Radio?
    DAS, mein lieber Slubber, ist der Beginn. Und wenn Du hier ansetzt, wenn es Dich nun interessiert warum das so ist, dann hast Du den ersten Schritt zur Musikwiedergabe getan.
    Du beginnst die Musik zu achten. Ihren Wert zu erkennen. Dir Zeit zu nehmen.
    Plötzlich findest Du Dich wieder Dir Freiräume zu schaffen. Ein Stündchen hier. Zwei bis drei dort, in denen Du Musik hörst.
    Ja, _nur_ Musik hörst. Nebenbei läuft kein Fernseher. Es wird keine Spülmaschine ein/ausgeräumt oder gar der Staubsauger gequält.
    Du wirst Dich selbst finden. In der Musik. Es wird Dich packen. Oder auch nicht ...
    Dann sind die > 40 Jahre alten Braun-Exponate am € 12,- Verstärker doch nicht der Weisheit letzter Schluss. Oder Dir fehlt etwas, was nicht so einfach zu heilen ist ... ;)


    Ich habe hier einen Verstärker für 12 Euro (aus China) liegen und nutze ihn auch. Kann den Unterschied zum 400 Euro Gerät nicht hören. Dafür sind die Boxen recht gute Mittelklasse (so um die 500 € das Stück). Man hört ja ohnehin nicht immer laut ab. Und ab einer gewissen Pegelunterschreitung bei Hintergrundhören ist die Musik ja - im Vergleich zum Konzertsaal - nicht mehr natürlich. Da muss ja schon die Loudnesstaste nachhelfen.

    - € 12,- zu € 400,- Euro: Eines der Geräte muss defekt sein. Ich vermute beide! ;)
    - Ja, nicht immer ist eine reale Wiedergabelautstärke möglich oder erwünscht.
    Aber eine seriöse, gute Anlage ist auch leise besser als eine die *hust* weniger als ein Kasten Mineralwasser ohne Pfand kostet.
    - Und Loudness? Mein Gott! :oh-je:


    Irgendwo ist Hören extrem komplex. Tontechnik auch.

    Das ist völlig korrekt. Aus genau diesem Grunde darf diesem komplexen Vorgang und der notwendigen Technik auch ein wenig Respekt gezollt werden.


    Ich weiß. Aber die Chinesen haben Leute engagiert, die schon an der Uni waren. [...] Und ob die Teile abfackeln? Wer weiß. Die sind über eine 12 Volt Speisung angeschlossen. Da kann nicht viel brennen.

    Oft schon habe ich etwa so 8| geschaut bei Deinen hergeleiteten Schlussfolgerungen. Hier hast Du's wieder mal geschafft! ^^
    Kleiner Tipp am Rande und nur ganz kurz:
    Eine echte Christbaumkerze hat überhaupt keine Volt. Müsste demnach echt sicher sein. Na, dann frag mal die Feuerwehr was sie so über die Feiertage treibt ... :pfeift:


    All the best,


    logic

    Mein beeindruckendes System war eine komplette Kette von Burmester, [...]

    Ja, das gehört schon zum "größeren Kino". Ganz klar hohes Niveau! Es wäre am Ende eher nicht meine Wahl gewesen. Zu kühl. Zumindest in seinen Frühwerken. Technisch hingegen wahrlich beeindruckend. Auch in der angelegten Konsequenz.
    Er hat viel bewegt, Dieter Burmester. Er war sympathisch im Auftritt und ein jovialer Gesprächspartner mit, gemessen an der Tiefe seines technischen Verständnisses, erstaunlich empathischem Geschick für das richtige Marketing, die richtigen "Strippen" zur rechten Zeit. Sein verdienter Erfolg gab im Recht!
    Es gibt, auch weltweit, nur wenige mit einer - am Ende - doch solch erfolgreichen Vita. Leicht war es nicht, in dieser Branche ...


    Mein Bruder hat in meiner Zeit als Jugendlicher immer Stereoplay im Abo gehabt.

    Im gleichen Verlag (Motorpresse) erschien die Publikation Audio. Sie gaben sich nichts im Kampf um Auflage.
    So entstanden damals die bekannten "Audio-Ohren" als Bewertungsergebnisse. Sie simplifizierten, das war die Idee, die Vergleichbarkeit für Produkte gleicher Zielrichtung aus verschiedenen Häusern. Gemeinsam mit einer ewigen Bestenliste und Punkteskalen ermöglichte es Stammtischgesprächen "PS-Geprotze" und vermeintlich wissenschaftliche Objektivität.
    Stereoplay, erst recht in der Zeit unter Gerald O. Dick, lehnte das (zu Beginn) ab, ja machte sich teils lustig darüber.
    Auf einer frühen "High End" in Gravenbruch nach der auffälligen Beobachtung befragt, stets unterschiedliche Produkte als referenzwürdig zu erachten, obwohl man im gleichen Gebäude sitze und wohl auch über vergleichbare Testbedingungen verfüge, sagte er einst: "Das Einzige was uns verbindet ist die Zentralheizung!"
    Ja, die guten(?) alten Zeiten ... ;)


    Manch Leserschaft hat irgendwann realisiert, wie sehr gesteuert von Industrielobby, Werbeaufträgen und persönlichen, sagen wir, Verpflichtungen Produktauswahl und Artikeltenor ausfielen. Sie emanzipierten sich, begannen ihren eigenen Ohren zu trauen und waren damit für die Auflage größtenteils verloren.
    Andere erwarben brav und/oder hörig streng, was ihnen nach "Liste" verordnet wurde und verloren so wohl zwangsläufig irgendwann die Freude am Hobby - weil es trotz halber Vermögen die immer wieder investiert wurden am Ende doch nie "klang" ... Auch sie bildeten fortan keine Leserschaft mehr.


    So hat sich eine Branche (unter anderem) über viele Jahre leider selbst unglaubwürdig gemacht und ins AUS geschossen.


    Hm, also ein Verstärker für 2000 Mäuse ist für mich nicht "vom feinsten".

    Das kann er auch nicht sein. Mehr als 15 - 25 % können die eingesetzten Materialien in einer Großproduktion nicht kosten. In kleinen Serien noch weit weniger.
    Aber in diesem Preisgefüge fängt der Spaß, bei richtiger Komponentenauswahl, durchaus schon an. Es hängt von sehr vielen Faktoren ab [...]


    Und Bass und Höhenregelung findet man bei hochwertigen Komponenten häuft nicht, das ist ganz normal, das braucht auch niemand. Dadurch wird der Klang ja nur verfläscht.

    [...] Unter anderem von der Einsicht, dass eine Bass- und Höhenregelung schon prinzipbedingt eine Entfernung vom Ideal eines unbeeinflussten Signals darstellt.
    Das Ideal eines Verstärkers ist der eines möglichst kurzen, geraden Stückes "Draht".


    Aber bei einem 12 EUR-Verstärker aus China wäre mir schon die Abbrenngefahr zu groß :)

    Und zwar für Haus, Hof UND zu schützende Gehörgänge ... :D


    logic

    fünf absolute Widersprüche: Bose - Mini - gut - umwerfend - 200 EUR

    Och, "umwerfend" ist ja zunächst nicht zwingend in eine Richtung wertend ... ;) Alles eine Frage der Erfahrung(en) und Ansprüche.


    Vom Fahrrad kommend ist ein Käfer manchmal "heaven on earth" - wärmer, schneller, trocken - und doch nicht das Ende der Fahnenstange. Ich kenne einige, die würden gar nicht auf die Idee kommen zu fragen, ob da mehr geht. Andere wiederum machen auch bei Porsche noch lange nicht halt und brauchen ständig mehr.
    Wer will da "urteilen". Alles erlaubt.
    Wenngleich bei mir ein ähnliches Gerät wie von Slubber beschrieben zumindest die Gartenarbeit beschallt, wäre es mir im Wohnraum kein Genuss.


    Bist herzlich willkomen in unseren anderen Musikthreads zu bereichern. Tipps, Tricks, Kniffe, Empfehlungen zur Hand?


    logic