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    Wenn ein Gerät reproduzierbar so arbeiten würde, wäre es ein klarer Fall für die Garantie/Gewährleistung - so what?


    Die Sache ist, daß ich schon von wahren Umtauschorgien gelesen habe. Irgendwann wird einem das zu blöd.
    Mich persönlich trifft es eh nicht allzu schlimm, da ich ja meinen Treo hauptsächlich für E-Mails unterwegs einsetze.



    BTW: Mein Treo 680 - trotz jeder Menge Zusatzsoftware und heftiger Nutzung als Telefon, Mailmaschine und PDA - hat mich noch nie derart "im Stich gelassen". Also ist es kein generelles Problem.


    Schön, daß Du das Problem nicht hast.
    Aber nur weil nicht alle dieses Problem haben, bedeutet das nicht, daß es nicht trotzdem überdurchschnittlich oft auftritt bzw. öfter als es sollte. Wohl gemerkt: Wir reden hier nicht einfach nur von ein paar Ausnahmefällen - dann könnte ich Dir eher zustimmen.
    Das erinnert mich ein wenig an die Leute, die sagen "Mein Opa war Kettenraucher und wurde über 90 Jahre alt. Rauchen ist also nicht schädlich."



    Aus meiner Sicht gibt es nur eine Lösung: Wenn nämlich alle Gerätebesitzer, die ein nachweisbares und reproduzierbares Problem mit diesem Gerät haben, die Gewährleistungpflicht ihres Händlers in Anspruch nehmen würden.


    Das wäre in der Tat ein Ansatz. Aber viele können sich irgendwelche Wartezeiten kaum erlauben, weil sie ihr Gerät ständig benötigen, und haben keine Zeit/Lust/Energie, sich mit Umtauschorgien zu belasten.
    Ich kann mir unmöglich vorstellen, daß Palm diese Problematik nicht bekannt ist - ich stoße im Netz immer wieder darauf, und das ohne bewußt danach zu suchen. Und wenn man dann bei Palm trotzdem nichts unternimmt, dann wirft das kein gutes Bild auf sie.



    Nur damit kein falscher Eindruck entsteht: Von diesem Bug einmal abgesehen, bin ich mit meinem Treo 680 ja mehr als zufrieden bzw. sehr begeistert.
    Ich wollte meinem Vater eigentlich den Centro ans Herz legen, weil er schon Interesse daran angemeldet hat. Jetzt mußte ich aber in einem anderen Thread in diesem Forum von gleichen Problemen wie beim Treo 680 lesen. Da werde ich es mir stark überlegen, ihm das Gerät zu empfehlen.

    um's mal klarzustellen: von einem generellen Problem kann keine Rede sein. Der 680 hat die unangenehme Angewohnheit, bisweilen den DBCache zu leeren bei Anrufannahme.


    (Hervorhebungen von mir)


    Du hast Dir innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Sätzen selbst widersprochen. Du schreibst, es gäbe kein generelles Problem, sprichst aber gleich darauf von einer "unangenehmen Angewohnheit". Aber eine Angewohnheit ist nun mal per definitionem etwas, das wohl öfters oder gar regelmäßig auftritt.


    Zum einen sind Soft-Resets bei Anrufannahme nicht nur irgendwelche Einzelfälle, von denen hie und da berichtet wird. Es finden sich im Internet (auch englischsprachigen Foren) etliche Beschwerden über abstürzende Treos (und inzwischen wohl auch Centros) bei eingehenden Anrufen. Und wenn es an einer bestimmten Software läge, dann wäre die Fehlerursache längst identifiziert, hinlänglich bekannt und man könnte überall Sprüche der Marke "Benutze die Suchfunktion, das liegt an Software XY, die weggelassen werden muß" lesen. Aber da dieses Problem bei Treo 680-Geräten mit recht unterschiedlichen Programm-Zusammenstellungen auftritt, kann es nicht an einer bestimmten Software liegen.
    Zudem abermals mein Hinweis, daß von diesem Fehler auch bei Geräten berichtet wird, auf denen sich keine Drittsoftware mehr befindet.


    Und wenn ich dann noch den Aspekt heranziehe, daß andere Smartphones anderer Hersteller ja auch Software von Drittherstellern drauf haben, und die stürzen jedoch nicht ab bei eingehenden Anrufen, dann kann man m. E. sehr wohl von einem generellen Problem bei Treo 680-Geräten reden. Ich kenne sonst kein Smartphone, das bei Annahme eingehender Anrufe abstürzt.
    So weiß ich, daß ich dieses Problem im Nu lösen könnte, indem ich mir einfach ein "Nicht-Palm-Gerät" kaufen würde. Denn ein Mobiltelefon, das einen Reset durchführt, sobald man angerufen wird, erfüllt eine seiner fundamentalen Grundfunktionen nicht und ist somit stark eingeschränkt nutzbar.

    Ist mir noch nie passiert. Woher hast du deine Erkenntnis? Ich denke, dass derartige Fehler oft mit irgendeiner nicht kompatiblen Software zusammenhängen.


    Es würde mich nicht wundern, da das schließlich auch beim Treo 680 schon so war. Es gibt m.W. einige Threads hier im Forum zur Problematik, daß das Gerät einen Reset macht, wenn ein Anruf rein kommt.
    Nur ein Beispiel:
    Treo680 hängt sich auf bei Anrufentgegennahme


    In englischsprachigen Foren findet man auch Threads zu dem Thema (in Bezug auf den Treo 680). So viel ich weiß, sind da teilweise auch software-mäßig eher jungfräuliche Geräte betroffen...


    Und was ich von Palm so mitbekommen habe, traue ich denen zu, daß das Problem einfach nicht angegangen und somit zum Centro "mitverschleppt" wurde. Mal sehen, ob sich noch mehr Centro-Besitzer melden werden, die auch dieses Problem haben.
    Bei meinem Treo 680 nervt mich das bisweilen schon. Glücklicherweise benutze ich ihn in erster Linie als "Mailmaschine für unterwegs", sodaß es nicht ganz so schlimm ist - auch wenn's schon ein paar mal peinlich wurde...

    Außerdem hat das Centro einen gravierenden Software-Bug wegen dem man Gespräche die halbe Zeit nicht annehmen kann, und den Palm offenbar nicht beheben will.


    Kenne ich von meinem Treo 680. Wenn ich den Anruf annehme, reicht das für meinen Namen zu sagen, und schwupps macht er einen Soft-Reset.
    Passiert nicht gerade wenig. Und wird vor allem richtig peinlich, wenn das so wirkt, als würde man auflegen, nachdem man den Namen des Anrufers gehört hat...


    Ist das beim Centro etwa genauso?


    Wenn bei 2 gleichen Prozessoren PalmOS schneller läuft, dann kann man imo durchaus sagen dass WinMob langsamer ist.


    Ich kann nicht bestätigen, daß bei 2 gleichen Prozessoren Palm OS schneller läuft. Ich habe zwar nur meinen Dell und den Treo 680 als Vergleichsmöglichkeit, aber ich kann meinen Dell im Energiesparmodus ausführen. Da läuft er dann mit 208 MHz. Und selbst dann ist er nicht langsamer als mein Treo 680 mit 312-MHz-Prozessor. Ich muß die Höchstgeschwindigkeit fast nie ausreizen (höchstens, wenn ich das Navi-Programm anwerfe).





    Höhere Taktfrequenzen bringen andere Nachteile mit sich (wie du selbst sagst: Akku), somit sehe ich den Geschwindigkeitsvorteil definitiv bei Palm.


    Vorausgesetzt, ich habe WLAN nicht ständig an, hält der Akku meines Dell länger als bei meinem Treo. Wobei ich zugeben muß, daß das mein subjektives Empfinden ist und ich noch nie die Stoppuhr hierzu bemüht habe...




    Meine WinMob-Erfahrungen beziehen sich auf 2 Geräte, beide mit ca. 400MHz, eines mit 64MB Ram und das andere mit 128MB. Technisch also dem Centro überlegen, in der Praxis aber DEUTLICH langsamer.


    Wie gesagt, bei den Geräten, die mir hier als Vergleichsmöglichkeit zur Verfügung stehen, kann ich das nicht bestätigen. Es scheint also auch individuell vom Gerät abzuhängen.



    Aber ganz davon abgesehen, wollte ich auf einen anderen Punkt hinaus:
    Selbst wenn Palm OS schneller wäre als WinMob (vielleicht habe ich hier ja Ausnahmen), dann wäre es heutzutage kein Problem, sich einen WinMob-PDA mit etwas schnellerem Prozessor zu kaufen. Sprich: Das OS ist kaum noch zwingender Grund, um sich für ein Gerät zu entscheiden - außer es geht um das subjektive Empfinden.
    Und da muß ich sagen, daß ich eine Schwäche für das PalmOS habe. Es macht einfach Spaß. Ich bin allerdings mit beiden Systemen glücklich.


    Mich würde mal interessieren, wie Symbian so ist. Hierzu habe ich überhaupt keine Erfahrungen.


    Also, hier will ich kurz einhaken (nicht einhacken!): ;)
    Die "Einschränkungen" bezüglich Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit kann ich erstens aus persönlichen Erfahrungen nicht bestätigen und halte ich zweitens für Vorurteile.


    Ich habe mit einem Palm OS (Handspring Visor Edge) angefangen, bin auf PPC umgestiegen (Dell Axim 30) und verwende nun zusätzlich Palm OS (Treo 680) und WinMob 6 Smartphone Edition. Ich fahre also derzeit tatsächlich dreigleisig (wen es interessiert, wieso, der kann ruhig fragen).
    Ich finde alles relativ gleich komfortabel. Natürlich gibt es Unterschiede, aber die sind m.E. nicht mehr so gravierend.


    Zum Thema Geschwindigkeit:
    Daß WinMob langsamer ist, kann man so pauschal nicht sagen. Es kommt nämlich auf den jeweiligen Prozessor an. Mein Dell hat einen 624 MHz-Prozessor, und wenn ich da irgendein Programm aufrufe, muß ich nicht 2 Sekunden warten - es ist genauso schnell da wie bei meinem Treo 680 - eher sogar schneller. Und das, obwohl ich die Prozessorgeschwindigkeit (zwecks Energie sparen) nicht auf maximal eingestellt habe. Die Prozessorleistung des Geräts halte ich für wichtiger als das verwendete Betriebssystem.


    Zum Thema Bedienkomfort:
    Auch da kann ich nicht bestätigen, daß WinMob unkomfortabler wäre. Es ist halt anders.
    Wichtiger Punkt hierbei: Sowohl Palm-Benutzer als auch WinMob-Benutzer verwenden häufig Software von Drittherstellern, um ihr System komfortabler/effizienter zu machen.
    Da werden beim Palm-System ZLauncher, Agendus und Co. verwendet, beim PPC beispielsweise Spb Pocket Plus und Konsorten. Da hat man dann einen Heute-Bildschirm, der dem Komfort eines Palm-System in nichts nachsteht.
    Das Software-Angebot ist bei beiden Plattformen exzellent.


    Zum Thema Stabilität:
    War früher vielleicht ein Problem, aber mein Dell stürzt auch nicht öfter ab als mein Treo 680.



    Ich kann nur unterstreichen, was Booth weiter oben geschrieben hat:
    Es ist sinnvoller, Geräte miteinander zu vergleichen als Betriebssysteme.
    Bei meinem nächsten Gerät stellt sich für mich jedenfalls nicht die Frage "WinMob vs. Palm OS", sondern "Welche Funktionen/Merkmale haben die in Frage kommenden Geräte?".

    [Blocked Image: http://www.nexave.de/forum/file:///C:/DOKUME%7E1/Peter/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.jpg]Zum Thema Displaygröße:


    Stand der Technik, für palm nicht machbar? :weint:


    (Mäuseklavier ist doch absolut out, wie das iphone zeigt.)

    Also wenn ich mir ein Smartphone kaufe, dann zählen für mich die Funktionen und Eigenschaften, die meine Zwecke erfüllen sollen, und nicht ob irgendein Merkmal gerade in oder out ist...
    Der Grund, warum ich mir meinen Treo 680 gekauft habe, war die Tastatur, da ich beruflich öfter mal auf die Schnelle eine E-Mail beantworten muß.



    Wenn ich mir nicht letzten Herbst schon einen Treo 680 gekauft hätte, würde der Centro durchaus in mein Beuteschema passen.
    Habe übrigens in unserem MM gefragt - es war kein Gerät da. Der sehr junge und sehr lustlose/unmotivierte Verkäufer meinte auf mein Anfragen, daß er nicht glaube, daß da nochmal etwas reinkomme. Na denn - hätte mir auch gerne mal das Teil in natura angesehen.

    Desweiteren benutze ich das N800 für IT-eBooks zum lesen, da mir das Display meines PDS doch zu klein ist.

    Das ist ein guter Punkt - ich bin nämlich an einem Gerät zum Surfen und Lesen von eBooks interessiert, ohne etwas schweres auf dem Schoß zu haben. Ich will mich auch mal hinlegen dabei oder mich einfach bequemer hinsetzen als es beim Notebook der Fall ist.


    @compi:
    Danke für den Link zum Video. Die Geschwindigkeit scheint OK zu sein genauso wie die Darstellungsfunktionen. Ich werde aber wohl nicht daran vorbeikommen, mir das Teil in natura anzuschauen, bevor ich es kaufe.

    Kurz und knapp: Es ersetzt keinen PDA. Es ersetzt mir meinen Laptop auf der Couch.

    OK, das wäre auch ein Verwendungszweck, der für mich evtl. in Frage käme.
    Aber ist das Nokia Tablet besser zum Surfen geeignet als ein moderner PDA? Ich surfe nämlich auch ab und an mit meinem PDA im Wohnzimmer sitzend im Internet. Allerdings werden da die Web-Seiten nicht immer optimal angezeigt. Sind da die Nokia-Geräte besser?

    Ich finde das Nokia 810 recht schick, aber was sich mir immer noch nicht so recht erschließt:
    Was kann das Nokia-Teil, was ein gut ausgestatteter herkömmlicher PDA nicht kann?
    Warum sollte jemand ein Nokia 810 anstelle eines guten PDA kaufen?
    Geht es nur um die Auflösung und Bildschirmdiagonale?

    Die Forderung ist meines Erachtens viel zu hoch gesteckt.
    Ich greife den Videorekorder oder den Fernseher nochmal auf: Man muss immer noch wissen, wie man einen Senderuschlauf macht, Sender neu anordnet oder das ShowView programmiert, man muss auch wissen, wie man die Spülmaschine oder den Trockner zu bedienen hat - alle elektrischen Geräte im Haushalt muss man bedienen können. Zwar sind diese dann nicht so komplex wie ein PC oder ein PDA - aber man muss wissen, was man tun muss.

    (Hervorhebung von mir)
    Der fettgedruckte Teil ist doch der springende Punkt bei der ganzen Sache!
    Niemand bestreitet, daß man sich bei neuen Geräten etwas einarbeiten muß. Dazu wären ja noch sehr viele bereit. Es geht doch um den Aufwand.
    Man kann m.E. die Funktionen einer Spülmaschine oder eines Trockners nicht mit dem Funktionsumfang eines PDA oder PC vergleichen.
    Meine Mutter hatte mir als ich ca. 12 Jahre alt war innerhalb ca. 15 Minuten erklärt, wie der Trocker funktioniert.
    Die Bedienung meines ersten Videorekorders erlernte ich, indem ich einfach die Bedienungsanleitung las.
    Ich will mal jemanden sehen, der bisher noch nichts mit PDAs, PCs und dergleich am Hut hatte, und deren Bedienung durch bloßes Lesen der Bedienungsanleitung (sofern überhaupt eine vorhanden ist, und wenn ja, eine auf Deutsch) in einer vergleichbaren Zeit erlernt.


    Deshalb hinkt der Vergleich mit der Spülmaschine und mit dem VCR.
    Im übrigen kann auch jemand ein Auto fahren, ohne allzu viel technisches Wissen darüber zu haben. Wenn man hingegen WLAN und Co. benutzen will, braucht es schon ein gewisses Hintergrundwissen in die Funktionsweise.


    Nochmals: Niemand bestreitet, daß man sich mit einer neuen Materie befassen muß - dagegen würde sich sicherlich ein Neuling auch nicht sträuben.
    Aber das Ausmaß stimmt einfach nicht, d. h. der Aufwand der hierfür betrieben werden muß (und der in keinster Weise in Relation zu den Spülmaschinen/Videorekorder-Beispielen steht), schreckt viele potentielle Käufer ab. Und da verschenkt man m.E. viele kaufkräftige Nutzer.


    Und ich rede hier nicht nur von Palm, sondern ganz allgemein von Technologien für Endverbraucher.

    Hallo,


    so das war mein erster PUGcast, den ich mir angehört habe, und ich muß sagen, daß ich positiv überrascht bin!
    Ich bekam doch interessante Hintergrundinfos und Inspirationen.
    Freue mich schon auf zukünftige "Ausgaben".


    In diesem Sinne: weiter so!


    Kompliment und viele Grüße,


    Timo

    Hallo Booth!


    Und dann hast Du nur die WLAN-Verbindung am laufen (ja, ich kenne Ariport Express - ja, es ist besser als der D-Link-Wald&Wiesenrouter - nein, ich denke nicht, daß ich meinen Eltern son Ding hinstellen könnte, und die könnten es selber in Betrieb nehmen).

    Du bringst es m.E. mit Deinem Beitrag auf den Punkt. Ich habe in meinem Leben schon Stunden verbracht, um diverse WLAN-Geräte zum Laufen zu bringen. Auch einer meiner besten Freunde kennt das "Habe-alles-nach-Anleitung-gemacht-funktioniert-aber-trotzdem-nicht-Problem". Da muß man schon teilweise einen enormen Ehrgeiz aufbringen, um da als Laie durchzublicken.
    Warum soll es nicht möglich sein, die Konfiguration von WLAN so einfach zu machen wie die Bedienung eines Fernsehers oder Videorekorders?
    Wenn ich mal meinen Vater (Generation 65+) wieder anführen darf: In dieser Altersgruppe gäbe es genügend, die sich für PDAs interessieren würden, aber es getraut sich schlichtweg niemand, weil es "zu kompliziert" ist. Und wenn jemand keine Englisch-Kenntnisse hat (was bei vielen in der besagten Altersgruppe der Fall ist), hat er schlichtweg Null Chance.
    Die ältere Generation wird doch schlichtweg vom Fachjargon erschlagen. PCs/PDAs für Rentner? Warum denn nicht? Diese Zielgruppe hätte nämlich oftmals genügend Zeit, Geld und Interesse. Mein Vater ist reiner Nutzer - ich helfe ihm beim Konfigurieren seines Notebooks, PDA, etc.
    Natürlich muß man auch bei einer DVD-Recorder/TV-Konfiguration wissen, wo man was anschließt und welche Knöpfe man wann drücken muß. Aber das ist doch trotz allem vom Aufwand her nicht vergleichbar mit dem Wissen, das man sich in der Computerwelt (ich rede hier nicht nur von WLAN) erarbeiten muß und den Aufwand, den man betreiben muß - und das alleine, wenn man nur Benutzer sein will.
    Und da kann irgendwie etwas nicht stimmen.
    Vielleicht ist die "Einschalten-und-gut-is"-Forderung etwas zu hoch gesteckt, aber dennoch sollte es möglich sein, die Sache in einem gewissen Zeit- und Schwierigkeitsrahmen zu halten.
    Doch so wie es im Moment aussieht, werden viele einfach nur von der Komplexität vieler technischer Geräte abgeschreckt.


    Auch wenn ich meistens meine "technischen Problem" selbst lösen oder durch Googlen lösen kann, so kann ich das nicht von jedem voraussetzen.
    Was man aber m.E. voraussetzen sollte, ist daß die Hersteller benutzerfreundliche, intuitive Geräte bauen, mit denen sich auch technische Laien ohne Englischkenntnisse relativ schnell zurecht finden können, - und denen eine gescheite Dokumentation beilegen, bei der auf _unnötige_ Fachbegriffe verzichtet wird. Ach ja, und dann wäre da noch der Kundendienst...


    Ach ja, das Leben - erzähl mir nichts über das Leben… ;)

    ob es nicht genug Menschen gibt, die bereit sind, solche Geräte zu kaufen ?

    Das könnte ich mir tatsächlich vorstellen!
    Ich habe den Eindruck (aber ich kann mich durchaus täuschen, ich gehe hier nur von persönlichen Erfahrungen aus), daß WLAN eher für die "Technik-Freaks" eine große Rolle spielt - aber die machen m.E. eher den kleineren Teil der Käufer aus.


    Ich habe ja bei meinem Dell Axim (ja, ja, ich weiß, bitte nicht hauen) auch WLAN. In den 2,5 Jahren, in denen ich ihn habe, kam WLAN außerhalb meines Hauses nur einmal zum Einsatz (und selbst da war es nicht zwingend notwendig, sondern nur Spielerei meinerseits, um zu sehen, ob eine Kneipe einen funktionierenden Hotspot hat).
    Ich nutze WLAN ziemlich selten, und wenn, dann zu Hause, wenn ich zu faul bin, ins obere Stockwerk zu rennen, um meine E-Mails abzurufen.


    Ein Freund von mir bekam vor kurzem einen PPC geschenkt (einen ohne WLAN). Anfangs war er enttäusch, daß sein Gerät kein WLAN hat. Ich habe ihm damals nur gesagt: "Reden wir mal in ein paar Monaten noch mal drüber."
    Ja, und nun meinte er vor kurzem, daß er in all der Zeit niemals WLAN vermißt hätte.


    Mein Vater hatte schon mehrere Palm OS-Geräte (er fing mit einem Handspring Visor Edge an - ich übrigens auch). Vor zwei Wochen habe ich ihn auf die Cash-Back-Aktionen von Palm hingewiesen und ihn regelrecht auf den T/X "geschubst". Als ich ihm sagte "der hat sogar WLAN" meinte er lapidar: "Was soll ich damit. Das brauche ich eh nicht." Stattdessen war er um so interessierter an meinem Treo 680.


    Ein letztes Beispiel (ich will nicht nerven). Ein anderer Freund von mir ist Software-Programmierer (für veschiedene PDA-Plattformen, von WinMob über Symbian bis hin zu Palm OS). Fast immer wenn ich ihn treffe, hat er ein neues Gerät dabei. Ich sprach ihn letztens auch auf die WLAN-Funktion seines WinMob-Smartphones an. Er meinte, daß er das auswärts praktisch nie nutzt, sondern nur zu Hause, um am "stillen Örtchen" mal fix ins Netz gehen zu können (*lol*).



    Vielleicht kenne ich lauter Ausnahmen und bin selber eine, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß WLAN in PDAs/Smartphones nicht von der breiten Masse verlangt wird.



    Da Palm ja derzeit in den Seilen hängt, geht es denen m.E. nicht darum, die Technik-Freak-Fraktion zu bedienen, sondern in erster Linie, wieder hoch zu kommen. Und mit den beiden Neuzugängen (Treo 500 und Centrino) haben sie m.E. eine gar nicht mal schlechte Chance, eine neue Zielgruppe zu erschließen. Ich könnte mir gut vorstellen, daß Palm dann wieder die High-Tech-Freaks (zu denen ich mich eigentlich auch zähle) bedient, nachdem es finanziell wieder Boden gut gemacht hat.



    Das sind alles meine persönlichen Einschätzungen - kann sein, daß ich mich da komplett irre.

    Hi Palmux,


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    Original von palmux
    ich hab auch mein Promo-Paket bekommen, dies hat aber keine Umverpackung (nur der Innenkarton) und der GPS-Empfänger ist nicht der lange schwarze wie von der TomTom-Seite sondern ein ganz kleines Ding, fast so gross wie eine Streichholzschachtel, silbern und in eine Luftpolterfolie eingewickelt.
    Jetzt weiss ich nicht, ob der Inhalt dem normalen Promo entspricht. Kann mir bitte jemand dazu etwas sagen?


    Mein Päckchen kam letzte Woche und entspricht genau Deiner Beschreibung: keine Umverpackung und auch der kleine silberne Empfänger in der Luftpolsterfolie. Den hatte ich allerdings schon auf irgendwelchen Fotos gesehen.


    Was mich immer noch interessiert:
    Hat man beim GPS-Empfänger eine Auflademöglichkeit zu Hause über die Steckdose bzw. ist das Aufladen über den USB-Port des PCs bedenkenlos?

    Auf der Golem-Seite heißt es

    Quote

    Damit will Palm in erster Linie den Durchschnittsnutzer ansprechen.


    Somit sollte doch klar sein, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Deshalb kann ich nicht ganz verstehen, wieso teilweise ob fehlender Technologie gejammert wird.

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    Original von ksi
    Und ich dachte immer der Mensch lernt aus seinen Fehlern.


    Sollte er zumindest. ;)
    Fehler machen, gehört zum Leben - allerdings lernen nicht automatisch alle daraus...



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    Ohne Kritik kennt der Mensch (in diesem Fall die Firma) aber seine Fehler nicht.


    Deswegen ist es m.E. wichtig, daß ein Unternehmen (egal welches das ist), auf Feedback Wert legt und dieses sogar aktiv fordert.
    Wie das bei Palm aussieht, weiß ich nicht. Mag sein, daß die Leute angestellt haben, deren Aufgabe es ist, das Internet nach Meinungen/Feedback zu durchforsten. Ein aktives Bestreben zur Interaktion mit Kunden ist mir leider nicht aufgefallen.



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    Ok er kann auch seine Verkaufszahlen anschauen. ;)


    Na ja, zumindest die Treo-Reihe scheint doch recht passabel zu laufen, was ich so mitbekommen habe.
    Schade finde ich nur, daß Palm sich - so zumindest mein Eindruck - mehr und mehr aus dem PDA-Bereich ganz zurückzieht. Den T/X finde ich wirklich genial. Die breite Masse wird vermutlich eher zum Smartphone tendieren, aber dennoch wird es m.E. genügend Leute geben, die eben Wert auf ein größeres Display legen.

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    Bevor ich mich lange über etwas ärgere, lenke ich die Kraft lieber in was neues, mit allen damit verbundenen Vor-und Nachteilen.....;)


    Sehe ich eigentlich ähnlich.


    Ich fing mit einem Handspring Visor Edge an. Meiner Frau habe ich irgendwann dann einen Palm Tungsten T empfohlen, weil dieser für ihre Zwecke geradezu ideal war.


    Als ich dann schließlich auf ein "Farbgerät" umsteigen wollte, habe ich - wie üblich - Prospekte, Tests, Magazine gewälzt und für mich festgestellt, daß ein Dell Axim X30 meine Anforderungen am besten erfüllte. Natürlich war das eine Umgewöhnung vom Palm OS auf Win Mobile 2003, aber bald schon stellte ich fest, daß jedes der beiden Betriebssysteme gewisse Vorteile und Nachteile gegenüber dem anderen hatte.


    Vor ein paar Monaten suchte ich schließlich nach einem Smartphone, mit dem ich neben Telefonieren auch eine QWERTZ-Tastatur zum Verfassen von E-Mails habe (ich bin beruflich auf das zeitnahe Erhalten/Beantworten von E-Mails angewiesen). Meine Wahl fiel auf den Treo 680. Bisher erfüllt er diesen Zweck (und auch noch viel mehr) auch hervorragend.
    Und auch hier hat sich mir wieder gezeigt: Manche Dinge finde ich beim Palm OS besser, andere beim Win Mob - ich würde nicht pauschal sagen, daß das eine besser ist als das andere.
    Mein Treo löst auch nicht meinen Dell ab - ich fahre zweigleisig (für gewisse Dinge will ich nicht auf einen "großen" Bildschirm verzichten), und bisher fahre ich persönlich recht gut damit.
    Es kommt halt auf den jeweiligen Verwendungszweck an.


    Aber:
    Ich kann auch die Personen verstehen, die einen persönlichen Bezug zu Palm entwickelt haben und deshalb lieber dieser Firma die Stange halten wollen. Bei bestimmten Produkten hat man u.U. gewisse Vorlieben bzw. man ist eine Art "Beziehung" eingegangen.
    Nur im PDA-Bereich bin ich persönlich eher der Pragmatiker, der einfach nur die Zahlen/Merkmale vergleicht, die ihn persönlich ansprechen. Das sieht bei anderen Produkten möglicherweise anders aus...

    Zuerst einmal danke für die Antworten. :)


    Ich hatte mich wohl etwas unklar ausgedrückt.
    Daß man den GPS-Empfänger über das Kfz-Ladegerät aufladen kann und auch die Funktionsweise dieser Einheit ist mir klar.


    Mir ging es aber um die Auflademöglichkeit zu Hause über die Steckdose bzw. über den USB-Port des PCs.