Posts by Compuseum

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    Ja ok, "Haushalt" ist vielleicht ein bisschen untertrieben. Hier läuft schon einiges, was es in normalen Haushalten tatsächlich nicht gibt. Ich würde auch niemandem raten, Exchange, Active Directory und den ganzen Plunder nur zum Spaß zuhause zu hosten. Aber bei mir hat sich das so nach und nach einfach ergeben: Irgendwann ist mir mal ein dickerer Server in die Finger geraten - dann erstmal den Kram, den ein normaler Haushalt so hat darauf umgezogen. Dann alles virtualisiert und für jeden wichtigen Dienst eine eigene VM am laufen. Die letzte Spielerei war dann die VM für die Heimautomatisierung :saint: Frag mal Torsten, der verdient mit sowas seine Brötchen...


    Aber um wieder halbwegs die Kehre zum eigentlichen Thema zu schaffen: Ich bin ein Microsoft-Kind und stecke da so tief drin, wie ein Apple-Jünger in seiner Blase. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die weder der eine noch der andere Jünger missen möchte. Apple baut zugegebenermaßen geile Hardware - aber ein iPad Pro (schlechte Augen - kleiner geht nicht wirklich) mit Tastaturcase kostet im Vollausbau jenseits der 3000 Euro. Für das Geld wäre es bei mir halt ein aktuelles HP ZBook Fury :pfeift:


    Alles nicht wirklich portabel weil der Plunder am Ende zwar praktisch ist, aber zu groß und zu schwer (und zu teuer) ist. Aktuell würde mich da am ehesten eine Brille a la Xreal Air, gekoppelt mit meinem Smartphone (iPhone ginge auch), interessieren. Leider habe ich noch keine irgendwo live zum Testen rumliegen sehen...

    @Slubber Die Tastatur in Deinem Avatar ist ein "Palm universal wireless keyboard". Damals noch per Infrarot... War auch gut aber auch unverschämt teuer.


    Das Hauptproblem ist aber grundsätzlich, dass das Konstrukt "PDA/Smartphone" und "externe Tastatur" immer eine wackelige Angelegenheit ist, die voraussetzt, dass man eine halbwegs stabile Unterlage hat. Das Problem hat man mit einem (kleinen) Notebook nicht - das kann man zur Not auch auf den Beinen balancieren. Deshalb hab ich mein HP Elite X2 in den Fast-Ruhestand geschickt (Touchscreen und Stift sind halt trotzdem geil) und ein Thinkpad T14s angeschafft.

    Da ich eh die meiste Zeit eine Notebooktasche mit mir rumschleppe, ist mir die Größe weitestgehend egal - wichtiger ist mir das Gewicht der Hardware...


    Früher hatte ich mal ein Acer Convertible (also ein Windows-Tablet mit *fest* andockbarer Tastatur) in 10 Zoll Diagonale. Leider fixe 2 GB Ram und nur ein Intel Atom. Wenn es sowas heutzutage mit potenterer Hardware gäbe, wäre das Teil optimal für unterwegs.

    Sowas (mit Hersteller "Poweradd") habe ich auch immer dabei. Allerdings sind die Tasten an meiner Version kleiner, damit ganz rechts ein Touchpad Platz hat.

    Vor Jahren gab es von LG mal ganz schicke Tastaturen mit 4 bzw. 5 Tastenreihen (https://www.google.com/search?…LG+rolly&tbm=isch&dpr=1.1). Hab ich auch gerne benutzt.


    Die BT-Tastatur meiner Träume ist aber nach wie vor die Think Outside/Stowaway Sierra (Die klassische Palm-Falttastatur, aber mit Bluetooth). Leider war die vor 15 Jahren schon kaum (aber sehr teuer) zu kriegen und die Jahre haben den Dingern garantiert nicht gut getan. Da die Tastatur ja meistens zusammengeklappt ist, gehen die Gummimembranen unter den Tasten früher oder später über den Jordan. Zumindest bei meinen Palm- und USB-Versionen ist das so :(

    Zumindest auf der Indigogo-Seite liest man von Leuten, die das Ding bekommen haben. In 2023. Die dafür 2020 mindestens 467 Euro bezahlt haben. Für ein Smartphone mit den Specs von 2020. Mit einem Snapdragon 665 statt dem ursprünglich beworbenen 835...


    Immerhin gibt es offenbar LineageOS 20 für das Ding. Vollkommen DOA ist es also nicht. Auf der Indigogo-Seite liest man aber auch, dass die keine "normale" Produktion geplant hatten sondern nur eine Ladung in China konfektioniert und abverkauft haben.


    Ansonsten: Hier lesen und froh sein, dass *dieser* Kelch an Dir vorbeigegangen ist.

    Ist eigentlich in fast allen Belangen ähnlich mies wie das Ding von Palm. Der Palm hat den besseren Prozessor, besseres Display und ist deutlich dünner. Dafür ist der Akku mit 800mAh für den Arxxx und Android-Updates gab es trotz gut supportetem Snapdragon auch nie.


    Wenn ich dann aber beim Unihertz mit immerhin 2000mAh-Akku (deshalb ist das Ding vermutlich auch so fett) lese: "Bei mäßiger Nutzung von etwa 2 bis 3 Stunden am Tag hält das Gerät einen Tag problemlos durch" kommen mir da doch leichte Zweifel, ob die das wirklich ernst meinen. Wenn ich das Handy nur an einem Viertel des Tages nutzen kann, frage ich mich, wofür das Handy dann einen so (vergleichweise) großen Akku braucht?

    Das Palm-Phone hat ja schon eine lächerliche Akkulaufzeit, aber 2-3 Stunden schafft das Ding auch mit Zwergenakku.

    Über sowas habe ich auch schon öfter nachgedacht. Bin aber jedes Mal zu dem Schluss gekommen, dass Kosten und Aufwand in keinerlei Verhältnis zum angedachten Nutzen stehen.

    Seien wir mal ehrlich: Wie viele Leute interessieren sich tatsächlich für Folklore-Rechner und würden tatsächlich eine (weite) Anreise in Kauf nehmen, um sich zB. einen von den drei existierenden Cobalt-Prototypen anzugucken, der hinter Glas in einer Vitrine steht und letztendlich wie ein T3 aussieht?


    Am Ende stehen da hohe Fixkosten auf der einen und geringe/keine Einnahmen auf der anderen Seite. Und rein für mich brauch ich das nicht mehr.

    und immer mal wieder unerfindliche Neustarts, für den Alltag kaum noch zu benutzen

    Zumindest davon sind aber nicht alle Privs betroffen. Die fast regelmäßigen Reboots liegen an Temperaturproblemen, die irgendwann im Laufe der Produktion wohl behoben wurden. Woran man einen "guten" von einem "schlechten" Priv unterscheiden kann, weiß aber irgendwie keiner so genau.


    Die anderen Probleme (folkloristisches Android, schwacher Prozessor, zu wenig Storage, zu wenig Ram etc.pp) sind aber halt auch schwerwiegend :(

    Sprachnachrichten gehen überhaupt nicht. Wenn irgendwas so wichtig ist, dass man es nicht schreiben kann (wobei da auch 75+% unwichtig ist) sollen die Leute anrufen.

    Mit "Diktierfunktion" meinte ich, dass ich rede und das Smartphone das dann schreibt. Ist halt im Auto ganz praktisch, weil das komplett kontaktlos läuft.

    Ich nutze im Auto ausschließlich die Diktierfunktion (Blackberry-Tastatur ohne Cloud-Anbindung) und ärgere mich ansonsten über meine zu breiten Finger :lacht:

    Für ein aktuelles Smartphone im Design eines Blackberry Priv* würde ich tatsächlich reichlich Geld in die Hand nehmen - der Trend geht aber immer mehr in Richtung Klapp- und Faltbar - da ist für eine Hardware-Tastatur kein Platz mehr.


    *Dummerweise tut mein Priv seit Kurzem nicht mehr, weil sich irgendein Update der Google-Play-Dienste nicht mehr installieren lässt. So kann man auch dafür sorgen, dass alte Smartphones nicht zu lange weiterverwendet werden :cursing: